Amoklauf an Schule in Mistelbach geplant: Prozess gegen 18-Jährigen startet

Dem 18-Jährigen drohen bis zu 15 Jahre Haft.
Dem 18-Jährigen drohen bis zu 15 Jahre Haft. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Weil er einen Amoklauf in einer Schule in Mistelbach geplant und auf einen Schüler geschossen haben soll, muss sich ein 18-Jähriger am Mittwoch vor Gericht wegen mehrfach versuchten Mordes verantworten.
Beim Prozessstart
19-Jähriger getroffen und verletzt
Schütze ist geständig
Amoklauf war geplant

Ein 18-Jähriger, der einen Amoklauf in einer Mistelbacher Schule geplant und mit einer Schrotflinte auf einen 19-Jährigen geschossen haben soll, steht am Mittwoch in Korneuburg wegen mehrfach versuchten Mordes vor Gericht.

Er ist laut Gutachten zurechnungsfähig. Aufgrund einer Persönlichkeitsstörung beantragte die Staatsanwaltschaft die Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Amoklauf in Mistelbacher Schule geplant: Prozess gegen 18-Jährigen

Der Grundwehrdiener soll am 9. Mai vor dem Schulzentrum einen 19-Jährigen angeschossen haben. Das Opfer erlitt teilweise schwere Verletzungen an der rechten Gesichtshälfte, am rechten Oberkörper sowie am linken Zeigefinger.

Da es dem Beschuldigten im Anschluss nicht gelang, die verschossene Patrone aus dem Lauf zu entfernen, und er so nicht weiter feuern konnte, warf er die Waffe weg und flüchtete. Noch am selben Abend stellte er sich in Wien der Polizei. Nun drohen ihm, da der Strafrahmen für junge Erwachsene anzuwenden ist, bis zu 15 Jahre Haft.

(APA/Red)

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