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AMIS-Prozess: Vorarlberger Franchisepartner im Zeugenstand

Im AMIS-Prozess werden am heutigen siebenten Verhandlungstag drei der zahlreichen Franchisepartner des laut Anklage durch betrügerische Aktivitäten in den Konkurs geschlitterten Wertpapierdienstleisters befragt.
Franchisepartner Glatz: War offenbar Feigenblatt

Als erster trat heute, Dienstag, der Sprecher der ehemaligen AMIS-Vertriebspartner, Gerhard Glatz, in den Zeugenstand. Glatz, derzeit ohne Beschäftigung, hatte den AMIS-Franchisevertrag für Tirol und Vorarlberg inne und nach eigenen Angaben selbst auch in AMIS-Produkte investiert. Er schilderte vor dem Schöffengericht das Provisionssystem für Franchisepartner.

Weiters sind heute Josef Maierhofer und Holger Fellmann als Zeugen geladen. Der für den Prozess extra angemietete Konferenzsaal im Austria Center Vienna hatte heute ein etwas stärkeres Besucherinteresse zu verzeichnen, rund 30 Personen waren als Zuschauer gekommen.

Die Staatsanwaltschaft wirft den vollgeständigen Hauptangeklagten AMIS-Gründern Harald Loidl und Dietmar Böhmer sowie dem als Beitragstäter mitangeklagten ebenfalls voll geständigen Thomas Mitter und dem teilgeständigen Alban Kuen schweren gewerbsmäßigen Betrug mit einem inkriminierten Gesamtschaden von 62 Mio. Euro vor. Im Falle ihrer Verurteilung drohen ihnen bis zu zehn Jahre Haft. Sie sollen laut Anklage über 15.000 Anleger geschädigt haben. Mitter und Kuen wird zusätzlich die Hinterziehung von Abgaben vorgeworfen. Für alle Angeklagten gilt die Unschuldsvermutung.

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