Am Samstag weiß die AUA, wie viel Bordpersonal geht

Das große Warten hat ein Ende: Bis Samstag müssen die AUA-Piloten über Um- oder Ausstieg entscheiden
Das große Warten hat ein Ende: Bis Samstag müssen die AUA-Piloten über Um- oder Ausstieg entscheiden ©dapd/Zak
Erneute Zitterpartie für die ohnehin krisengebeutelte AUA - denn bis Samstag um Mitternacht müssen sich die Piloten und Flugbegleiter entschieden haben, ob sie zu Tyrolean wechseln oder das Unternehmen verlassen.
Heiße Betriebsversammlung
Erbitterte Verhandlungen

Wie viele Piloten und Flugbegleiter den Ausstieg gewählt haben, wird am Samstag um Punkt Mitternach feststehen. Hinter vorgehaltener Hand wird von rund 110 bis 120 Piloten und 250 Flugbegleitern gemunkelt, die vom Sonderkündigungsrecht vor dem Zwangsumstieg auf die Verträge der billigeren Regionalfluglinie Tyrolean Gebracht gemacht haben. Die offizielle Zahl wird dann am Sonntag bekanntgegeben.

AUA hofft auf wenig Probleme mit weniger Piloten

Die AUA hofft, dennoch ohne gröbere Probleme im Flugbetrieb durch den Sommer zu kommen. Dazu darf der Pilotenstreit aber nicht noch einmal eskalieren. Der AUA-Betriebsrat will gegen den umstrittenen Flugbetriebsübergang auf Tyrolean und damit verbundene schlechtere Arbeitsbedingungen gerichtlich ankämpfen. Mit der Auslagerung will die AUA bei Gagen und Pensionen ihrer Bord-Beschäftigten künftig viel Geld einsparen. Sollten die Zahlen stimmen, wird es allerdings eng für die AUA: Sie hat rund 600 Piloten und 1500 Flugbegleiter – das sogenannte Bordpersonal.

 

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