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Am Mittwoch fast 100 neue Corona-Fälle in Wien gemeldet

Derzeit gebe es in Wien keinen exponentiellen, aber einen stetigen Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen.
Derzeit gebe es in Wien keinen exponentiellen, aber einen stetigen Anstieg bei den Corona-Neuinfektionen. ©APA/HERBERT NEUBAUER
In Wien sind in den vergangenen 24 Stunden gleich 91 neue Coronavirus-Fälle hinzu gekommen. Der hohe Wert wird mit der überdurchschnittlich hohen Zahl an eingemeldeten Befunden an diesem Tag (2.760) begründet.

Mit 91 neuen Corona-Erkrankungen steigt die Gesamtzahl der nachweislich infizierten Personen in Wien am Mittwoch auf 5.746, teilte der medizinische Krisenstab der Stadt am Mittwoch mit (Stand: 8.00 Uhr).

Sieht man sich die Zahl der positiven Befunde pro 100 Tests an, so ergibt sich sogar ein vergleichsweise niedrigerer Tageswert für den August, hieß es in der Aussendung. Das Spektrum reichte in diesem Monat dabei von 0,9 positiven Befunden pro 100 Tests (5. August) bis hin zu 5,5 positiven Befunden pro 100 Tests (8. August). Für den 11. August, für den nun die Auswertung vorliegt, ergibt sich ein Wert von 3,3 positiven Befunden pro 100 Tests.

Die meisten Infektionen innerhalb von Familien

Was die Ansteckungen anbelangt, so hat sich die Situation kaum geändert: Die meisten Infektionen bis dato im August fanden innerhalb der Familie bzw. des Haushalts (47,7 Prozent) statt. Dann folgten Infektionen am Arbeitsplatz (20,6 Prozent) sowie Infektionen von Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrern (8,7 Prozent). Bei letzteren Gruppe stellte der Krisenstab allerdings eine steigende Tendenz fest.

Kein Cluster für Anstieg bei Covid-Neuerkrankungen verantwortlich

Derzeit gebe es keinen exponentiellen Anstieg, aber einen stetigen Anstieg, kommentierte der Krisenstab gegenüber der APA die aktuelle Lage. Das "Grundrauschen" werde höher, sei aber nicht an einem Cluster festzumachen. Auch Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer hätten auf die Statistik Einfluss, aber nicht allein. "Menschen sind wieder mobiler und aktiver - auch zwischen den Bundesländern. Im sogenannten Lockdown hatte eine positive getestete Person deutlich weniger enge Kontaktpersonen als jetzt nach den Lockerungen."

Zahlreiche Fälle wegen offensiver Teststrategie entdeckt

Interessant ist auch: Viele Fälle werden in Wien nur deswegen entdeckt, weil eine offensive Teststrategie gefahren wird, wie immer wieder betont wird. Alle Personen, die direkten Kontakt zu einem Covid-19-Infizierten hatten, werden getestet - egal ob sie Symptome haben oder nicht. Allein im August wären sonst 378 Fälle unentdeckt geblieben, hieß es. Oder anders ausgedrückt: Der Anteil an Kontaktpersonen der Stufe 1 unter den Erkrankten betrug bisher in diesem Monat 73,1 Prozent.

Für den medizinischen Krisenstab ist die Entwicklung nicht überraschend, sondern erwartbar, wie gegenüber der APA hieß. Durch schnelles Contact-Tracing sollen kleine Cluster schnell eingedämmt werden. "Im Juli konnte bei 97,3 Prozent der Fälle die Infektionsquelle nachvollzogen werden."

Wien leigt bei Testungen im internationalen Vergleich vorne

In der Aussendung wurde weiters betont, dass Wien auch im internationalen Vergleich viel testet. Bei den Tests pro einer Million Einwohnerinnen und Einwohner wird in der Bundeshauptstadt um 27 Prozent mehr als Deutschland, um 33 Prozent mehr als die Schweiz und 55 Prozent mehr als Frankreich getestet. Insgesamt führte Wien bis dato 251.162 Tests durch.

Was die weiteren statistischen Daten zur aktuellen Lage anbelangt, so vermeldete der Krisenstab nicht nur die Neuerkrankungen, sondern auch die Zahl der Genesenen: 4.795 Personen haben die Erkrankung überwunden und sind wieder gesund - um 81 mehr als 24 Stunden zuvor. Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt seit dem 25. Juli unverändert 204.

Aktuelle Corona-Lage in Österreich

(APA/Red)

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