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Alte Hausmittel helfen

Halsschmerzen sind ein Warnsignal, das frühzeitig auf Krankheitsabläufe wie grippale Infekte hinweist. Auslöser sind meist Erkältungsviren. Erwachsene erwischt es zwei bis drei Mal pro Jahr, Kleinkinder gar doppelt so oft.

Gegen das Kratzen im Hals gibt es eine Vielzahl von rezeptfreien Lutschtabletten, Sprays, Gurgellösungen oder Tinkturen. Konsumentenschützer raten aber zu Hausmitteln.

„Ein optimal wirksames therapeutisches Mittel oder eine Impfung gegen erkältungsbedingte Halsschmerzen gibt es nicht“, fasst das Testmagazin „Konsument“ (Oktober-Ausgabe) eine Untersuchung der deutschen Stiftung Warentest zusammen. Die Verbraucherschützer haben Antiseptika (Mono- und Kombinationspräparate u.a. mit Dexpanthenol, einem Lokalanästhetikum und einem Lokalantibiotikum) sowie Präparate mit dem Wirkstoff Benzydamin unter die Lupe genommen.

„Die enthaltene Wirkstoffe – meist Desinfektionsmittel, Antibiotika oder lokal wirkende Betäubungsmittel – sind gegen Viren nur lückenhaft oder gar nicht wirksam“, fassen die Tester zusammen. Bei bakteriellen Infektionen wiederum befallen die Erreger meist die tieferen Schleimhautschichten, die von diesen Medikamenten gar nicht erreicht würden. Die rezeptfreien Medikamente könnten Beschwerden lindern, Heilung bringen hingegen nicht. Dennoch wurden in Österreich nach Angaben des Instituts für Medizinische Statistik der Uni Wien im vergangenen Jahr 21,6 Millionen Euro für Halswehmittel ausgegeben.

Als bewährte Hausmittel – ohne Nebenwirkungen – empfehlen die Konsumentenschützer: Halszuckerl, die die Speichelsekretion anregen, Gurgeln mit lauwarmem Salzwasser oder Salbeitee, Halswickel mit Zimmer warmem Topfen, viel trinken, egal ob warm oder kalt. Tipp: Zwei Esslöffel Apfelessig und einen Teelöffel Honig in einem Glas mit heißem Wasser auflösen. Der Essig wirkt antiseptisch und zieht die Rachenschleimhaut zusammen, der Honig ergänzt die Wirkung. Zusätzlich sollte man die Wohnung gut lüften, nicht überheizen und das Raumklima mit Luftbefeuchtern oder feuchten Tüchern auf der Heizung verbessern.

Bei erkältungsbedingten Halsschmerzen erreichen die Beschwerden meist nach zwei bis drei Tagen den Höhepunkt und klingen dann langsam ab. Nach einer Woche sollten sie ganz verschwunden sein. Andernfalls sollte man einen Arzt konsultieren – lang andauernde und starke Schmerzen können auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen.

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