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Alles über den Spät-Start der Zentralmatura

Der Zentralmatura werden sich die Schülerinnen und Schüler nun erst später stellen müssen
Der Zentralmatura werden sich die Schülerinnen und Schüler nun erst später stellen müssen ©APA/HERBERT NEUBAUER
Was gerüchteweise schon im Raum stand, wurde nun bestätigt: Die Zentralmatura kommt später als geplant. Der erste Termin an AHS wird erst für 2015 angesetzt, an BHS ist es erst 2016 soweit. Unterrichtsministerin Claudia Schmied spricht sich positiv zur Verschiebung aus und fordert in diesem Zusammenhang die Mithilfe der Lehrer.
Kommt ein Spät-Start?
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Es ist offiziell: Der Start der Zentralmatura, der standardisierten Reifeprüfung, wird wie bereits angekündigt, tatsächlich um ein Jahr verschoben. Das hat Unterrichtsministerin Claudia Schmied (S) nach einem Schulpartnergipfel gemeinsam mit den Bildungssprechern Werner Amon (V) und Elmar Mayer(S) am Montag in einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

Verzögerter Start der Zentralmatura

An den AHS wird es damit erst ab 2015 und an den berufsbildenden höheren Schulen (BHS) ab 2016 bei den Klausuren einheitliche Maturaaufgaben in den Fächern Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen geben.

Allerdings sollen jene Standorte, die sich bereits ausreichend vorbereitet fühlen, wie bisher geplant 2014 (AHS) bzw. 2015 (BHS) mit der neuen Reifeprüfung beginnen können. Dabei müssen jeweils zwei Drittel der Eltern-, Schüler- und Lehrervertreter der Schule zustimmen. Noch vor dem Sommer sollen Initiativanträge ins Parlament eingebracht werden, in denen die Details geregelt werden, kündigte Schmied an.

Die Ministerin hatte, wie auch Amon, eine Verschiebung bisher stets dezidiert ausgeschlossen. Dass die Schulen nun doch ein Jahr Aufschub erhalten, begründete Schmied damit, dass es noch immer Standorte gebe, wo Schüler, Eltern und Lehrer warnten, dass die Vorbereitungen nicht zeitgerecht abgeschlossen werden könnten. Andere hingegen seien bereits startklar. Am Wochenende habe sie nun mit Amon und Mayer eine Lösung gesucht, “die beiden Gegebenheiten gerecht wird”.

Schmied schließt neuerliche Verschiebung aus

Claudia Schmied verteidigte die Verschiebung der Zentralmatura, immerhin seien 45.000 Schüler betroffen. “Vielleicht ist es auch ein Zeichen von Stärke zu sagen: Ich nehme die Sorgen ernst.” Eine weitere Verschiebung schloss Schmied allerdings aus: “Wir müssen jetzt an diesem Termin festhalten.” Dafür forderte sie auch die Mithilfe der Lehrer: Ich erwarte mir jetzt auch von allen Lehrerinnen und Lehrern, dass sie das Thema ernst nehmen.”Wien. In dem zusätzlichen Jahr zur Vorbereitung seien alle Beteiligten – vom Ministerium und den Landesschulräten bis hin zu den einzelnen Schulstandorten – bei der Umsetzung gefordert. “Ich denke, das müsste jetzt gut zu schaffen sein”, betonte Schmied.

Laut Christian Dorninger, dem interimistischen Direktor des für die österreichweit einheitlichen Klausuren zuständigen Bundesinstituts für Bildungsforschung (Bifie), sollten im Laufe eines Jahres bereits bis zu 90 Prozent der betroffenen Lehrer durch Fortbildungsmaßnahmen zur Zentralmatura erreicht werden. Aus seiner Sicht wäre die Verschiebung gar nicht nötig gewesen. “Jetzt haben wir mehr Zeit, aber in Wirklichkeit ist das Programm seit letzter Woche voll angelaufen.”

Freiwillige sollen bald entscheiden

Schmied hob hervor, dass mit dem “Optionenmodell” nicht nur dem unterschiedlichen Vorbereitungsniveau an den einzelnen Standorten Rechnung getragen, sondern auch klar gezeigt werde, dass man die Meinung der Schulpartner ernst nehme. Die Entscheidungen an den einzelnen Schulen über einen freiwilligen früheren Start sollen nun möglichst schnell getroffen werden. Der spätestmögliche Zeitpunkt für die Bekanntgabe eines freiwilligen früheren Starts der Zentralmatura ist laut Schmied zum Ende der siebenten Klasse AHS, wenn die Schüler die Themen für die vorwissenschaftliche Arbeit festlegen müssen.

(apa/red)

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