Alle Herrenteams in der Beach-EM-Zwischenrunde

Doppler und Horst verpassten Gruppensieg knapp
Doppler und Horst verpassten Gruppensieg knapp
Bei der Beach-Volleyball-EM in Cagliari haben alle vier österreichischen Herrenteams die Gruppenphase erfolgreich überstanden und sind in die Zwischenrunde eingezogen. Den direkten Aufstieg ins Achtelfinale, wozu ein Gruppensieg benötigt worden wäre, verpasste das Quartett allerdings. Nun kommt es zu Aufeinandertreffen von Pool-Zweiten und Dritten, die Letztplatzierten schieden aus.


Clemens Doppler/Alexander Horst mussten sich nach zwei Siegen bei diesen Europameisterschaften in einem engen Match den Italienern Andrea Tomatis/Alex Ranghieri nach drei vergebenen Matchbällen 1:2 (21,-19,-19) geschlagen geben, stiegen als Zweite des Pool H aber auf. “Schade! Das tut natürlich weh, wenn man so eine Führung im Entscheidungssatz (10:6) noch aus der Hand gibt. Es haben Kleinigkeiten und schlussendlich Zentimeter entschieden”, sagte Horst. “Das war ein offener Schlagabtausch! Wir können erhobenen Hauptes vom Platz gehen. Morgen geht’s weiter”, meinte Doppler.

Ebenfalls in Gruppe H feierten Tobias Winter/Lorenz Petutschnig einen 2:0-(19,20)-Erfolg über die Niederländer Daan Spijkers/Michiel van Dorsten, sie landeten auf dem dritten Gruppenrang. In Pool E gab es für Daniel Müllner/Jörg Wutzl einen Sieg ohne spielen zu müssen, weil die Deutschen Markus Böckermann/Mischa Urbatzka wegen einer Verletzung nicht antraten. Die Österreicher wurden Gruppendritte. In Gruppe C schließlich mussten sich Alexander Huber/Robin Seidl nach hartem Kampf den als Nummer drei gesetzten Italienern Paolo Nicolai/Daniele Lupo mit 1:2 (-12,19,-12) geschlagen geben, auch sie wurden Dritte.

In der Runde um den Aufstieg unter die letzten 16 treffen Doppler/Horst auf Francisco Marco/Christian Garcia (ESP-20), Winter/Petutschnig auf Paolo Ingrosso/Matteo Ingrosso (ITA-26), Müllner/Wutzl auf Finn Dittelbach/Eric Koreng (GER-19) und Huber/Seidl auf Konstantin Semenow/Wjatscheslaw Krasilnikow (RUS-6).

Bei den Damen hatten sich Barbara Hansel/Bianca Zass und Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig jeweils sieglos aus dem Turnier verabschiedet, sie kamen damit auf Rang 25.

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