Aline - The Voice of Love: Kritik und Trailer zum Film

Mit 13 Jahren veröffentlichte sie ihre erste Schallplatte, sieben Jahre später hatte sie bereits 14 Alben produziert und mehrere Goldene Schallplatten gewonnen. Céline Dion gehört zu den erfolgreichsten Popsängerinnen der Welt. "Aline - The Voice of Love" erzählt das einzigartige Schicksal der kanadischen Diva, die als das jüngste Kind einer 14-köpfigen Familie zu einem Weltstar wurde. Dabei ist ein Film zwischen humoristischer Fiktion und bewegender Realität entstanden. Die Protagonisten Aline Dieu, die in dem Film alles von der wahren Diva hat, außer ihren Namen, wird von der französischen Schauspielerin Valérie Lemercier verkörpert, die hier auch Regie führte.

Mit 13 Jahren veröffentlichte sie ihre erste Schallplatte, sieben Jahre später hatte sie bereits 14 Alben produziert und mehrere Goldene Schallplatten gewonnen. Céline Dion gehört zu den erfolgreichsten Popsängerinnen weltweit. "Aline - The Voice of Love" erzählt das Leben der kanadischen Diva, die als jüngstes Kind einer 14-köpfigen Familie zu einem Weltstar wurde. Dabei ist ein Film zwischen humoristischer Fiktion und bewegender Realität entstanden. Ab Donnerstag im Kino.

Aline - The Voice of Love: Kurzinhalt zum Film

In der Dramödie werden die wichtigsten Stationen im Leben der in der kanadischen Provinz Québec geborenen Sängerin gezeigt: ihre Kindheit in Charlemagne in ärmlichen, aber harmonischen Verhältnissen. Ihre ersten Erfolge mit dem Lied "Ce n'était qu'un rêve", das ihre Mutter und ihr Bruder Jacques für sie komponierten. Ihre Begegnung mit dem Produzenten, Manager und späteren Ehemann René Angélil, der 2016 gestorben ist, sowie die Geburt ihrer drei Söhne.

Eine Geschichte, die bewegend ist, denn sie porträtiert die Frau hinter der Künstlerin. Sie zeigt eine Sängerin, die sich schon als junges Mädchen in ihren 26 Jahre älteren Produzenten verliebt hat. Eine anfänglich geheime Liebe, die ihre Mutter versucht hat, zu verhindern. Sie zeigt eine Diva, die Schwierigkeiten hatte, schwanger zu werden und eine Ehefrau, die sich 2016 von dem Mann ihres Lebens verabschieden musste, der an Krebs litt.

Ihre Karriere entfaltet sich im Rhythmus der größten Hits von Dion, die von der Französin Victoria Sio gesungen werden. Die Protagonisten Aline Dieu, die in dem Film alles von der wahren Diva hat, außer ihren Namen, wird von der französischen Schauspielerin Valérie Lemercier verkörpert, die hier auch Regie führte. Dabei spielt sie den Star als junges Mädchen, Teenager und als Endvierzigerin. Eine gewagte Wahl, die anfänglich stört, am Ende dann aber doch überzeugt.

Aline - The Voice of Love: Die Kritik

Lemerciers fiktive Biografie ist ebenso witzig wie berührend, verwirrend und manchmal auch etwas kitschig. Stets aber ist sie voller Einfühlungsvermögen. Denn die 57-Jährige ist ein großer Fan von Dion und wollte ihr Idol mit einer Hommage würdigen. Weniger begeistert zeigte sich ein Teil der Dion-Familie. Der Film, den er mit seiner Schwester Claudette gesehen habe, sei nicht ganz das, was sie sich erwartet hatten, sagte Michel Dion, ihr Bruder, kanadischen Medien. Er erkenne weder die Sprache noch seine Familie, noch deren Wurzeln.

Lemercier hingegen verteidigt ihr Werk. In der französisch-kanadischen Produktion besteht die Besetzung - bis auf Lemercier - aus Schauspielern aus Quebec. Sie wisse, dass sie den Akzent nicht gut nachahme, dabei habe sie während des Drehs mit einer Quebecerin zusammengearbeitet, sagte die Schauspielerin und Regisseurin der kanadischen Zeitung "La Presse".

Lemercier wollte mit "Aline - The Voice of Love" allerdings auch keinen Dokumentarfilm drehen. Dies sei ein Kinofilm. Es gäbe Dinge, die nicht wahr seien, erklärte sie weiter. Dazu gehören die Szenen, in der ihr Produzent und Manager - in dem Film heißt er Guy-Claude Kamar - sie in Italien mit einem in ihrem Eis versteckten Diamantring um ihre Hand bittet. Oder wie sie sich in einem ihrer riesigen Anwesen verirrt und mit ihrem voluminösen Hochzeitskleid durch das Fenster ihres Elternhauses steigt.

Sie habe eine Vision zwischen Fantasie und Realität gedreht, sagte Lemercier. Sie habe sich aber auf keinen Fall über Céline Dion lustig gemacht. Und Dion selbst? Die soll den Film noch nicht gesehen haben.

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(APA/Red)

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