Aktuelle Kriminalstatistik Wien

Vor allem Raubdelikte zurückgegangen. Die Zahl der Überfälle auf Trafikanten ist aber angestiegen. Die Wiener Polizei spricht hier von einem "Ausreißer".

In Wien ist die Anzahl der angezeigten Strafrechtsdelikte von Jänner bis September 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 161.900 auf 158.458 um minus 2,1 Prozent gesunken. Strafbare Handlungen gegen fremdes Vermögen haben sich um 2,5 Prozent reduziert. Die Wiener Polizei führt diesen Trend auf ihre Streifen- und Ermittlungstätigkeit sowie auf kriminalpolizeiliche Beratung zurück. Vor allem Raubdelikte seien zurückgegangen. Ein „Ausreißer“ sind Trafiküberfälle.

Wie schon im August ist ein Rückgang der angezeigten Fälle im Bereich Schwerer Raub (minus 9,6 Prozent) und Raub (minus 3,2 Prozent) verzeichnet worden. Bei Bank- und Postraub allerdings sind die Anzeigen von Jänner bis September gegenüber dem Vorjahr mit 58 zu 56 angezeigten Fällen leicht gestiegen. Der jüngste Bankraub ereignete sich am 14. September.

Einen starken Anstieg um 39,1 Prozent (von 46 auf 64 Fälle) gab es hingegen im Bereich Trafikraub. Die Polizei setzt in Zusammenarbeit mit der Wiener Wirtschaftskammer und den Trafikanten selbst auf Prävention, außerdem sei der Einsatz ziviler und uniformierter Streifen intensiviert worden.

Rückläufig ist bisher die Zahl der Überfälle auf Wettbüros. Waren es Jänner bis September 2006 noch 43, so wurden bis September 2007 insgesamt 36 Fälle verzeichnet (minus 16,3 Prozent). Die Anzahl der Raubüberfälle auf Taxilenker ist von 22 auf 17 gesunken. Deutlich weniger Opfer gab es heuer bisher auch bei den Deliktsgruppen Handyraub und Handtaschenraub.

 

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