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Aktive Sportausübung muss höchste Priorität haben

Die Umsetzung der Präventionskonzepte im organisierten Vereinssport funktioniere laut Niessl sehr gut.
Die Umsetzung der Präventionskonzepte im organisierten Vereinssport funktioniere laut Niessl sehr gut. ©APA/ROBERT JAEGER
Auch Vertreter aus dem Bereich Sport haben Stellung zu den am Mittwoch von der Bundesregierung präsentierten neuen Corona-Maßnahmen genommen.

Sport-Austria-Präsident Hans Niessl begrüßte, dass künftig die Belegszahlen der Intensivstationen der wesentliche Indikator für Maßnahmen sein sollen. Auch die Sportunion unterstützt den neuen Stufenplan im Kampf gegen die Pandemie, fordert aber auch, dass der Vereinssport weiterhin möglich bleibt.

Sportfunktionäre für offenen Vereinssport und mehr Impfungen

"Es muss höchste Priorität haben, dass wir keinen neuen Lockdown erleben und die aktive Sportausübung weiter möglich bleibt - insbesondere für Kinder und Jugendliche. Die Impfung ist ein entscheidender Gamechanger, der die sichere Fortführung des Sportbetriebs ermöglicht. Umso wichtiger ist das heutige Bekenntnis der Bundesregierung, dass es für Geimpfte und Genesene keinen Lockdown mehr geben wird. Österreichs rund 15.000 Sportvereine brauchen weiter Planungssicherheit", erklärte Sportunion-Präsident Peter McDonald.

"Aktuelle Zahlen der AGES bestätigen, dass die Umsetzung der Präventionskonzepte im organisierten Vereinssport sehr gut funktioniert: Zuletzt gab es in der Woche 34 nur 20 Coronafälle im Sportbereich, das ist ein Anteil von lediglich 0,5 Prozent am gesamten Infektionsgeschehen. Somit kann der Sport aktuell seinen wichtigen Beitrag für die Gesundheit der Bevölkerung leisten", betonte auch Niessl. Er hofft, dass die Impfquote gesteigert wird. "Sport Austria schlägt deshalb vor, Sportveranstaltungen - wie schon den Tag des Sports am 25. September - verstärkt für ein niederschwelliges Impfangebot zu nützen und dafür auch ein Anreizsystem - beispielsweise in Form von Gratiseintrittskarten für Sportevents - zu schaffen."

(APA/Red)

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