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Aktionswoche im HGM: Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Die Aktionswoche findet vom 24. bis 28. Februar statt.
Die Aktionswoche findet vom 24. bis 28. Februar statt. ©HGM
Das Heeresgeschichtliche Museum setzt zwischen 24. und 28. Februar ein Zeichen gegen den Einsatz von Kindersoldaten.

Das Heeresgeschichtliche Museum hat die Aktionswoche "Kinder in bewaffneten Konflikten" gestartet. Die ersten Schulklassen haben bereits daran teilgenommen. In dieser Woche sind insgesamt 164 Führungen statt.

Aktionswoche zeigt: Noch immer 250.000 Kindersoldaten im Einsatz

Im Rahmen der Aktionswoche machen sich die Schüler mit dem Vermittlungsteam des Museums auf die Suche nach Museumsobjekten, anhand derer man das Thema Kinder im Krieg historisch kontextualisieren kann. Bei einem anschließenden Workshop werden aktuelle Brennpunkte und Krisenherde erörtert. Laut Schätzungen werden gegenwärtig bis zu 250.000 Kindersoldaten weltweit in bewaffneten Konflikten eingesetzt. Und das, obwohl am 12. Februar 2002 das Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention zum Verbot des Einsatzes von Kindern als Soldaten in Kraft gesetzt wurde.

Höhepunkte während der Aktionswoche sind die Gespräche mit Zeit- und Augenzeugen. Herr Reza Zavvari und Frau Sepideh Shafiee haben Anfang der 1980er-Jahre im Iran selbst erlebt, was es bedeutet, ein Kind im Krieg zu sein.

HGM: Aktionswoche findet bereits zum 11. Mal statt

Die youngCaritas ist Kooperationspartner bei der Aktionswoche. Sie informiert die Schüler im Museum über die Wirkung von sozialem Engagement und zeigt Möglichkeiten auf, selbst aktiv zu werden und sich für Menschen in Not sowie eine gerechtere Gesellschaft einzusetzen.

Die Aktionswoche "Kinder in bewaffneten Konflikten" findet übrigens bereits zum elften Mal statt. In den vergangenen Jahren kamen die vom Krieg betroffenen Zeitzeugen und ehemaligen Kindersoldaten aus dem Sudan, Sierra Leone, Uganda, Bosnien, Syrien und Afghanistan. 2020 liegt der der Schwerpunkt auf dem Iran.

(Red)

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