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Aktion scharf gegen Hütchenspieler

&copy dpa
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Eine Aktion scharf gegen so genannte Hütchenspieler auf der Wiener Mariahilfer Straße fand am Samstag statt. Acht Beamte der Wiener Polizei gingen in Zivil gegen organisierte „Abzocker“ vor.

Es wurden nicht nur vier Anzeigen erlassen, sondern auch zwei Personen festgenommen. „Das hat die Szene beunruhigt. Bisher waren diese Leute der Meinung, es passiert ihnen nichts“, berichtete die Polizei.

Das Hütchenspiel ist im Wiener Veranstaltungsgesetz seit 1. Oktober 2005 als „verbotenes Spiel“ verankert. Die maximale Verwaltungsstrafe beträgt 7.000 Euro plus 700 Euro Verwaltungskosten. Banden nehmen meist im Bereich Kaufhaus Gerngross bis zum Westbahnhof Passanten aus. Meist wird um relativ hohe Summen gezockt. „Die Mitspieler haben keine Chance zu gewinnen“, so der Experte der Polizei.

Die zwei nun Festgenommenen waren bereits zu Geldbußen verurteilt worden. Nachdem die Strafen rechtskräftig geworden sind, hat die Behörde nichts mehr von den Verurteilten gehört. Am Samstag wurden die zwei Männer in der Menschenmenge erkannt und von der Polizei abgeführt.

Bisher handelte es sich bei den Hütchenspielern um Mazedonier. Am Samstag wurden Polen und Slowaken beim illegalen Wetten erwischt. Tägliche Streifen sollen die Gruppen abschrecken. „Diese Leute agieren blitzschnell, sobald sie Gefahr wittern, verteilen sie sich in alle Winde“, berichtet der Kriminalist.

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