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AKH: Sogar vier Mitarbeiter von Schlafmittel in Kaffee betroffen

Schlafmittel im Kaffee: Bei den Ermittlungen tappen die Polizeibeamten auch weiterhin im Dunkeln. Der Kreis möglicher Verdächtiger ließe sich, laut Ermittler, kaum eingrenzen.
AKH: Schlafmittel im Morgenkaffee

Nicht drei, sondern vier Mitarbeiter des AKH Wien sind am Donnerstag von mit Schlafmittel versetztem Kaffee außer Gefecht gesetzt worden. Eine weitere Krankenschwester, die erst später Symptome bemerkte, habe sich nachträglich gemeldet, erklärte ein Polizeisprecher am Freitag. Wie bei ihren Kollegen verlief die Vergiftung harmlos. Alle Betroffenen – ein Arzt und drei Krankenschwestern – sind mittlerweile wieder wohlauf. Lebensgefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

Bei der Suche nach dem Verursacher steht die Polizei noch vor einem Rätsel. Die Erkrankten wurden laut Polizei einvernommen, in ihrem Umfeld im Krankenhaus wurden zahlreiche Befragungen durchgeführt. Bisher gebe es keinen Anhaltspunkt bezüglich Täter oder Motiv, nichts weise derzeit auf einen Rachefeldzug oder misslungenen Scherz hin, so der Sprecher. Das Problem: Der Kreis möglicher Verdächtiger lässt sich kaum eingrenzen. Jeder hatte laut Polizei Zutritt zu dem Personalraum mit der Kaffee-Thermoskanne und hätte Schlafmittel in das Getränk schmuggeln können – auch die Patienten.

Medikament in Tropfenform hinzugefügt

Das Schlafmittel mit Benzodiazepinen sei in Tropfenform in das Getränk gemischt worden. “Die Menge war sehr gering”, betonte der Sprecher. Einen ähnlichen Vorfall habe es im AKH bisher nie gegeben. Um welches Medikament es sich genau handelt, sollen Blutuntersuchungen der Betroffenen klären.

“Es haben sich alle wieder gut erholt”, betonte AKH-Sprecherin Karin Fehringer gegenüber. Zum Dienst waren der Arzt und die Schwestern am Freitag noch nicht eingeteilt, in den kommenden Tagen werde dies aber wieder planmäßig erfolgen.

Symptome: Schwindel und Übelkeit

Drei AKH-Mitarbeiter hatten am Donnerstag eine Stunde nach dem Konsum von selbstzubereitetem Kaffee aus einer Thermoskanne gegen 8.00 Uhr über Schwindel und Übelkeit geklagt. Wegen der Symptome wie nach einer Beruhigungsmittel-Einnahme ließen sie sich testen. Laut Polizei wurden dabei im Harn Benzodiazepine nachgewiesen. Diese fand man auch in den Getränkeresten. Später meldete sich eine vierte Betroffene, die laut eigenen Angaben ebenfalls von dem Kaffee getrunken hatte. Auch dieser Krankenschwester wurde plötzlich schlecht. Ihr Test wurde noch nicht ausgewertet.

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