AK kritisiert Energieversorger wegen überhöhter Preise

Die Zählerstände sollte man im Auge behalten, rät man bei der AK Niederösterreich gegenüber den Energieversorgern
Die Zählerstände sollte man im Auge behalten, rät man bei der AK Niederösterreich gegenüber den Energieversorgern ©Bilderbox
Angeblich würden die Energielieferanten bei einem Anbieterwechsel die Teilbeträge erhöhen - das sagt die AK Niederösterreich. Sie erklärt auch gleich, warum. 

Die Strom- bzw. Gasrechnung besteht aus drei Komponenten: Dem reinen Energiepreis – nur hier ist ein Wechsel des Lieferanten möglich -, den Netzgebühren sowie Steuern und Abgaben. Die Kunden sollten sich bei einem zu hohen Teilbetrag an den Netzbetreiber wenden und den überhöhten Beitrag zurückfordern, raten die Verbraucherschützer.

Konkrete Beispiele: Energieversorger in Niederösterreich

Die AK Niederösterreich untermauert ihre Kritik mit zwei Fällen: Bei einer Stromrechnung von 1.400 Euro im Jahr seien 490 Euro (inklusive Steuern und Abgaben) auf die Netznutzung entfallen. Nach dem Wechsel zu einem günstigeren Stromlieferanten sei vom Netzbetreiber plötzlich eine Teilrechnung von 428 Euro für die Netznutzung ausgestellt worden. “Das wären im Jahr 1.712 Euro und eine Überzahlung von 250 Prozent”, so AKNÖ-Energieexperte Horst Krumholz. In einem anderen Fall sei nach einem Wechsel des Gaslieferanten trotz gleichbleibendem Erdgasverbrauch der Teilbetrag für die Netznutzung verdoppelt worden.

Zu diesem Thema gab es in den letzten Monaten vermehrte Anfragen, so die AK. Die Konsumentenberater empfehlen eine regelmäßige Kontrolle der Teilbeträge und auch der abgebuchten Beträge. Es wird auch geraten, die Zählerstände regelmäßig zu notieren. Die Energieversorger haben auf die Aussendung noch nicht reagiert.

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