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Aida sucht Franchisenehmer für die Hälfte der Wiener Konditorei-Filialen

Aida sucht Franchisenehmer in Wien.
Aida sucht Franchisenehmer in Wien. ©APA
Für 15 ihrer 31 Filialen in Wien sucht die Konditorei Aida bis Ende des nächsten Jahres Franchisenehmer. "Wir konzentrieren uns auf die Expansion und vergeben daher auch bestehende Filialen in Wien", heißt es dazu von Aida-Exekutivdirektor Dominik Prousek.
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In Österreich sieht Aida-Juniorchef Prousek Potenzial für eine Verdoppelung auf rund 60 Filialen. Die Nachfrage von Franchise-Interessenten sei groß, aber die Richtigen zu finden nicht einfach. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2013/14 (per Ende Februar) erhöhte sich der Umsatz von Aida um vier Prozent auf 22 Millionen Euro, der Gewinn stieg von 200.000 Euro auf 700.000 Euro. Durch das Franchisekonzept könnten die Gewinne von Aida auf “mehrere Millionen Euro” pro Jahr steigen, schreibt die Zeitung. Zusätzlich würde die Konditoreikette durch einen Einmaleffekt – die Ablösen für die Filialen – profitieren.

Aida punktet im Ausland

Im Ausland war Aida bisher in Kroatien und Saudi-Arabien vertreten, jüngst kamen Filialen in Shanghai, im kasachischen Almaty und in Sarajewo dazu. Bisher werden die Standorte noch aus Wien beliefert. Erst ab 20 Filialen zahle es sich aus, im Ausland zu produzieren, so Prousek. In Kasachstan ist ein Standort in Astana geplant und Aida-Lokale sollen auch in Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Belgrad eröffnet werden. Die politische Diskussion rund um das umstrittene Abdullah-Zentrum in Wien wirke sich nicht auf das Geschäft in Saudi-Arabien aus, so Prousek. Man verspüre – anders als andere Unternehmen – wegen der Diskussion keinen Gegenwind.

Aida befindet sich seit Kurzem laut “WirtschaftsBlatt” zu 100 Prozent in der Hand der Familie Prousek. Miteigentümerin Andrea Bocan ließ sich ihren zehnprozentigen Anteil ausbezahlen. Die Konditoreikette beschäftigt 400 Mitarbeiter. (APA)

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