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Ahnenforschung im Web-2.0-Zeitalter

Das Phänomen des Social-Networkings via Internet erobert nach Freunden und Businesskollegen nun auch die Familie - derzeit sind zwei Portale im deutschsprachigen Raum aktiv.

Für die Erforschung der eigenen Familie sind derzeit gleich zwei Portale im deutschsprachigen Raum aktiv: FamilyOne (www.familyone.de), das Ende März an den Start ging und Verwandt.de www.verwandt.de), dessen öffentliche Beta-Version am 26. Juni starten wird. Obwohl Ahnenforschung und Familienstammbäume eher Hobbys für Rentner sind, halten namhafte Financiers wie die Samwer-Brüder oder Holtzbrinck Ventures diesen Bereich für investitionswürdig.

Musterbeispiele für erfolgreiches Stammbaum-Networking finden sich in den USA. Dort machen es Marktführer Ancestry.com (www.ancestry.com) und Konkurrent Geni.com (www.geni.com) den deutschen Klonen vor. 2,5 Mio. Stammbäume sind auf Ancestry.com eingetragen. Das im Januar dieses Jahres gegründete Geni.com soll laut Begründer und ehemaligen PayPal-Manager David Sacks bereits mehrere Hunderttausend verzeichnen.

Die Geschäftsmodelle der zum Großteil kostenlosen Angebote setzen sich aus mehreren Finanzierungsquellen zusammen. Bei FamilyOne, an dem neben kleineren Investoren der European Funders Fund der Samwer-Brüder und seit 1. Juni auch Holtzbrinck Ventures beteiligt sind, setzt auf mehrere Standbeine, wie FamilyOne-Sprecherin Irmgard Pirkl gegenüber pressetext sagt. Im Laufe der Zeit soll ein werbebasiertes Geschäftsmodell die kostenlosen Dienste begleiten. In Zukunft sollen auch kostenpflichtige Zusatzdienste und Premium-Mitgliedschaften eingeführt werden. Seit dem Start von FamilyOne haben dort schon 30.000 Nutzer ihre Stammbäume angelegt.

Verwandt.de, das FamilyOne hinterhinkt, will sich von FamilyOne und Geni.com klar abgrenzen. “Wir zielen auf ein deutschsprachiges Publikum ab, wie unsere Domain .de bereits andeutet”, betont Sven Schmidt, Mitbegründer und -geschäftsführer von Verwandt.de, im pressetext-Gespräch. Darüber hinaus wolle man die Familienforschung jüngeren Menschen näher bringen, gleichzeitig aber auch eine Brücke zwischen On- und Offline-Ahnenforschung darstellen. Hierzu arbeitet das Portal an Fragebögen, die heruntergeladen und ausgedruckt bei Familienfesten an die älteren Verwandten verteilt werden können. Begründer Schmidt und Daniel Grözinger sammelten bereits Erfahrungen mit Internetportalen wie Dealjaeger.de, getgo.de und dialo.de.

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