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Agrana-Zuckerfabrik in NÖ: Rettung wird erneut diskutiert

Die Zukunft des Standorts ist nach wie vor ungewiss.
Die Zukunft des Standorts ist nach wie vor ungewiss. ©APA/HARALD SCHNEIDER
Am Donnerstag soll erneut die Rettung der Agrana-Zuckerfabrik in Leopoldsdorf diskutiert werden. Nach wie vor ist die Zukunft des Standorts offen.
Agrana schließt Zuckerfabrik in Leopoldsdorf

Bei einem ersten Versuch vor zwei Wochen ist es noch zu keiner Lösung im Sinne einer Rettung der Agrana-Zuckerfabrik im niederösterreichischen Leopoldsdorf im Marchfelde (Bezirk Gänserndorf) gekommen. Die Zukunft des Standorts mit 150 Mitarbeitern blieb offen. Morgen, Donnerstag, gibt es einen neuen Anlauf, gab das Landwirtschaftsministerium heute bekannt.

Agrarministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) will beim "Gipfelgespräch mit allen Beteiligten die konkreten Maßnahmen für den Fortbestand der Zuckerproduktion in Österreich diskutieren", heißt es in der Einladung. Danach (10 Uhr) gibt es eine Pressekonferenz im Landwirtschaftsministerium.

Agrana-Konzern will eine Zuckerfabrik schließen

Der Agrana-Konzern will mit Leopoldsdorf eine von zwei Zuckerfabriken in Österreich schließen. Jene in Tulln (Niederösterreich) soll bestehen bleiben. Damit die Fabrik in Leopoldsorf auch nächstes Jahr wieder eine sogenannte Kampagne fahren könne, müsse die Rübenanbaufläche wieder auf zumindest 38.000 Hektar anwachsen, bekräftigte Agrana-Generaldirektor Johann Marihart nach dem Runden Tisch vor zwei Wochen. Heuer lag die Rübenanbaufläche nach einem stetigen Rückgang über die vergangenen Jahre bei 26.000 Hektar.

Die Bauern fordern die Erlaubnis des Einsatzes von gesellschaftlich umstrittenen Pflanzenschutzmitteln. Köstinger denkt Unterstützungszahlungen seitens des Bundes und der Länder für Flächen an, die etwa vom Rübenrüsselkäfer befallen wurden, um ausreichend Rübenbauern bei der Stange zu halten.

Agrana: Mehr Umsatz und EBIT im 1. Halbjahr 2020/21 trotz Corona

Der Frucht-, Zucker-und Stärkekonzern Agrana hat trotz Coronakrise wie im ersten Geschäftsquartal 2020/21 auch im ersten Halbjahr (März bis August) Umsatz und Ergebnis gesteigert. Das Betriebsergebnis (EBIT) legte nach vorläufigen Zahlen im Jahresabstand von 51,7 Mio. auf 55,8 Mio. Euro zu. Der Konzernumsatz wuchs auf 1,309 (1,250) Mrd. Euro, teilte das börsennotierte Unternehmen am Mittwoch mit.

Für das Gesamtjahr 2020/21 rechnet Agrana mit einem Konzern-EBIT zumindest auf Vorjahresniveau (2019/20: 87,1 Mio. Euro) und einem leicht bis moderat höheren Konzernumsatz (Vorjahr: 2,481 Mrd. Euro). Dies ist die erste Prognose von Agrana für das volle Geschäftsjahr 2020/21, bisher hatte man wegen der Corona-Unsicherheiten davon abgesehen.

Diese Prognose sei wegen der anhaltenden Covid-19-Pandemie und der damit verbundenen hohen Volatilität in allen Segmenten "weiterhin von sehr hoher Unsicherheit geprägt", betonte das Unternehmen. Sie enthalte auch noch keine finanziellen Auswirkungen der angedachten Schließung der Zuckerfabrik in Leopoldsdorf (NÖ) nach der Kampagne 2020.

Die kompletten Halbjahreszahlen 2020/21 möchte Agrana wie geplant am 8. Oktober vorlegen.

(APA/Red)

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