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Ärztekammer warnt vor nächster Grippewelle

Die Grippe fordert jährlich zwischen 2.000 und 4.000 Tote in Österreich.
Die Grippe fordert jährlich zwischen 2.000 und 4.000 Tote in Österreich. ©APA/dpa
"Auch wenn Österreich bei der Corona-Entwicklung im internationalen Vergleich derzeit sehr gut da steht, dürfen wir aber trotzdem nicht vergessen: Dass im Spätherbst die nächste Grippewelle anrollen wird", warnt Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres.

Gerade deswegen sei es besonders wichtig, dass vor der nächsten Influenza-Saison sich möglichst viele Österreicherinnen und Österreicher gegen Grippe impfen lassen, damit gegebenenfalls auch genügend Intensivbetten in den Spitälern für Corona-Patienten vorhanden sind. Szekeres: "Die Gesundheitsbehörden sind diesbezüglich aufgefordert, schon jetzt dafür zu sorgen, dass genügend Impfstoffe vorhanden sind, damit es zu keinem Versorgungsengpass bei Grippeimpfstoffen kommt."

Die Wichtigkeit von Impfungen könne nicht oft genug betont werden, denn Impfungen gehörten zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen in der Medizin. "Sie sind die effektivste Vorsorgemaßnahme, um Menschen vor Infektionskrankheiten zu schützen", so Szekeres. "Ein historischer Blick zurück zeigt auch am Beispiel der Pocken, dass durch globale Impfinitiativen und hohe Durchimpfungsraten eine Krankheit vollständig ausgerottet werden kann."

Nur 10 Prozent in Österreich sind grippegeimpft

Bei der Influenza-Durchimpfungsrate gehört Österreich mit nur knapp 10 Prozent zu den europäischen Schlusslichtern. Szekeres: "Es ist daher umso wichtiger, das Bewusstsein für die große Bedeutung von Schutzimpfungen durch Aufklärungsarbeit, beginnend in der Volksschule, zu schärfen, auch um von Impfgegnern geschürte Fehlinformationen und Ängste zu beseitigen." Denn es werde zu oft vergessen, dass keine andere impfpräventable Infektionskrankheit so viele Todesfälle verursacht wie Influenza - pro Grippesaison jährlich allein in Österreich zwischen 2.000 und 4.000 Toten.

(red)

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