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Achtung, hingehört!

Der VOX-Verband in der Sperrgasse 8–10 ist die einzige Anlaufstelle für 350.000 schwerhörige Wiener.

Unsichtbar. Fast ein Fünftel aller Menschen in Österreich leidet ab dem 14. Lebensjahr unter Schwerhörigkeit. Trotz dieser hohen Anzahl an Betroffenen wird diese Behinderung selten thematisiert. Daher spricht man auch von der „unsichtbaren“ Behinderung. Dem versucht der VOX-Schwerhörigenverband als einzige Schwerhörigenorganisation Wiens entgegenzuwirken, indem sie die Anliegen Schwerhöriger an die breite Öffentlichkeit bringt.

Nicht immer ein leichtes Unterfangen, wie VOX-Geschäftsführer Harald Tamegger beim Besuch von Bezirksvorsteher Gerhard Zatlokal bestätigt. Denn die Aufgaben des VOX-Verbands sind trotz geringer Personalressourcen vielfältig: Im Mittelpunkt steht vor allem die Beratung der Mitglieder. Auch die Integration Schwerhöriger in die Gesellschaft und am Arbeitsmarkt sind wichtigste Anliegen. VOX bietet daher im Rahmen von kostenlosen Selbsthilfegruppen Kommunikationsforen für Betroffene. Generelles Ziel ist es, die Eigenständigkeit der Mitglieder im Umgang mit der eigenen Behinderung zu forcieren.

Durch die Gründung des Beratungscenters „Technische Assistenz für Schwerhörige (TA)“ ist dem VOX-Verband dabei ein wichtiger Schritt gelungen. Diese Anlaufstelle steht allen Schwerhörigen kostenlos mit Rat und Hilfe zur Seite. Die TA informiert über hörtaktische Maßnahmen und technische Hilfsmittel. Diese können kostenlos und ohne Zeitdruck getestet werden. Auf Wunsch erfolgt die Beratung auch direkt am Arbeitsplatz. Sämtliche Räumlichkeiten des VOX-Verbandes sind mit „Induktionsanlagen“ ausgestattet. Eine Umschaltmöglichkeit am Hörgerät kann für das bessere Hören und ein optimales Sprachverständnis in Kirchen, Sälen, Theatern, Informations- und Kassenschalter sorgen. So gibt es bereits in allen Sälen des Lugner-City-Kinos, im einzigen induktiven Pensionistenklub Wiens in der Sperrgasse 17 sowie in der Stadthalle Halle F und am Kassenschalter diese Möglichkeit – nur wissen die wenigsten Betroffenen davon. „Von flächendeckender barrierefreier Ausstattung öffentlicher Einrichtungen für Schwerhörige kann man aber leider noch nicht sprechen“, so VOX-Präsident Gerhard Senkyr.

„Nicht nur Senioren sind von Schwerhörigkeit betroffen, sondern auch immer mehr junge Menschen“, zeigt sich Tamegger über diesen Trend besorgt. Er appelliert an junge Menschen, sorgsamer mit ihrem Gehör umzugehen und regelmäßig Kontrollen vom HNO-Arzt durchführen zu lassen: „Je früher die Symptome einer beginnenden Schwerhörigkeit entdeckt werden, desto eher können wirkungsvolle Maßnahmen dagegen gesetzt werden.“

Infos: Tel. 897 31 31 oder www.vox.at

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