Achtung beim Obsteinkauf!

Als "Bio" verkauft, sind viele Importe schlecht für die Umwelt.
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Viele Obst- & Gemüsesorten, die aus fernen Ländern importiert werden, schädigen die Umwelt. Tausende Kilometer weit transportierte Güter führen vor allem zu alarmierender CO2-Belastung, die leicht zu vermeiden wäre.

Auch das Lebensministerium weist derzeit auf der Seite www.lebensmittel.lebensministerium.at auf die Problematik hin:

“Die neue Studie des Sustainable Europe Research Institute (SERI) im Auftrag der AMA über die Berechnung der CO2-Emissionen des Transports von ausgewählten Lebensmittelprodukten belegt: Äpfel sind hinsichtlich des CO2-Ausstoßes nicht gleich Äpfel. Aufgrund enormer Transportwege und wenig umweltfreundlicher Transportmittel wie LKW sind die CO2-Belastungen, die der Transport eines Apfels aus Kapstadt nach Wien im Vergleich zu einem Apfel aus der Steiermark nach Wien verursacht, 12 Mal höher. Bei einer Tomate aus Holland im Vergleich zu einer Paradeiser aus Wien ist die CO2-Belastung 150 Mal höher.”

Leider werden eben nicht nur die wirklich exotischen Früchte importiert, sondern auch Erzeugnisse, die eigentlich aus heimischer Produktion stammen könnten…

Wir entdecken im Supermarkt zum Beispiel Bio-Trauben aus Chile , Marillen aus Frankreich oder auch Birnen aus Argentinien. Wieviel CO2 beim Transport eines Kilos dieser “Bio-Birnen” produziert wird, verrät das Video…

 

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