Abschaffung der Notstandshilfe: 37.000 Menschen mit Behinderungen betroffen

Der Wegfall der Notstandshilfe würde 37.000 Menschen mit Behinderungen betreffen.
Der Wegfall der Notstandshilfe würde 37.000 Menschen mit Behinderungen betreffen. ©APA/Herbert Pfarrhofer
Die Regierung überlegt derzeit, die Notstandshilfe abzuschaffen. Dies würde allerdings mehr als die Hälfte der Arbeitslosen betreffen sowie 37.000 Menschen mit Behinderungen.
Kürzung Notstandshilfe
Bezieher zum großen Teil Österreicher

Der Österreichische Behindertenrat ist besorgt. Von der geplanten Abschaffung wären in Österreich 37.000 Menschen mit Behinderungen betroffen. Das sind rund 48 % aller arbeitslosen Menschen mit Behinderungen.

Ein Leben mit bedarfsorientierter Mindestsicherung ist besonders für Menschen mit Behinderungen problematisch. Dadurch können sie nicht für Notfälle vorsorgen und müssen ihre oftmals mühsam aufgebauten Ersparnisse verbrauchen, ehe sie Unterstützung erhalten können.

Menschen mit Behinderungen durch Abschaffung bedroht

“Mit dem Wegfall der Notstandshilfe würde riskiert werden, dass Menschen mit Behinderungen noch weiter in die Armutsfalle geraten und ihnen auch noch mühsam angesparte finanzielle Rücklagen durch das Abrutschen in die Mindestsicherung entzogen werden. Der Österreichische Behindertenrat ist sehr besorgt und ersucht eindringlich, dass die Notstandshilfe erhalten bleiben muss.” so Herbert Pichler, Präsident des Österreichischen Behindertenrates.

(Red)

  • VIENNA.AT
  • Österreich
  • Abschaffung der Notstandshilfe: 37.000 Menschen mit Behinderungen betroffen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen