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Ab 27. Oktober: Erstmals Herbstcamps in Wien

Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky gab am Donnerstag bekannt, dass es erstmals Herbstcamps geben werde.
Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky gab am Donnerstag bekannt, dass es erstmals Herbstcamps geben werde. ©APA/HANS PUNZ
In Wien werden heuer erstmals Herbstcamps angeboten. Außerdem versuche man, im Schulalltag so viel Normalität wie möglich zu bieten.

Das Schuljahr 2020/21 bringt erstmals bundesweite Herbstferien - und in Wien erstmals Herbstcamps, wie Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) am Donnerstag vor Journalisten bekanntgegeben hat. Im Schulalltag soll es trotz Corona-Pandemie möglichst viel Normalität geben, betonte Bildungsdirektor Heinrich Himmer bei dem Termin. Ein Pool an Reservelehrern soll Unterrichtsausfälle verhindern.

Herbstcamps starten ab 27. Oktober

Vorbild für die Herbstcamps sind die Summer City Camps der Stadt Wien. An 30 Schulen soll es ab 27. Oktober solche Tagescamps mit Freizeitangebot und Option auf Lernförderung geben, die Kosten liegen wieder bei 50 Euro pro Woche (inklusive Mittagessen).

Bildungskrisenstab in Wien eingerichtet

Um im neuen Schuljahr einen möglichst normalen Schulalltag zu ermöglichen, wurde in Wien ein Bildungskrisenstab aus Vertretern der Bereiche Bildung und Gesundheit in der Stadt eingerichtet, der die Schulen bei schulorganisatorischen- oder pädagogischen Fragen in Zeiten von Covid-19 unterstützen soll. Für Eltern wurde eine Informationen zu den wichtigsten Fragen zum Schulstart zusammengestellt. Bei offenen Fragen könnten sich außerdem Schüler, Eltern und Lehrer an die Corona-Hotline der Bildungsdirektion wenden (01/52525/77109). Eine ähnliche Hotline soll es ab Montag auch für Kindergärten geben, kündigte Czernohorszky an.

Der Unterricht sei jedenfalls in Wien sichergestellt, betonte Himmer. Für den Fall, dass Lehrer als Verdachstfälle oder wegen Covid-19-Infektionen ausfallen sollten, habe man Reservestellen geschaffen. Großflächige Schulschließungen dürfe es in diesem Schuljahr nicht geben, betonte Himmer. Kinder bräuchten einen strukturierten Alltag, Eltern Planungssicherheit. "Eine Betreuung der Kinder wird bei jeder Ampelfarbe immer sichergestellt sein."

Bei Verdachtsfällen habe sich die mit Juli etablierte neue Strategie bewährt: Nur die Personen mit den Krankheitssymptomen wird aus dem Unterricht genommen, die anderen Kinder können weiter unterrichtet werden, wobei Kontakt zu anderen Gruppen vermieden wird. Erst wenn ein Verdachtsfall positiv getestet wird, werden er und die engen Kontaktpersonen (Kinder derselben Klasse oder Gruppe) für zehn Tage in Quarantäne geschickt und die Gesundheitsbehörde leitet weitere Tests in die Wege.

Bürgermeister von richtiger Teststrategie überzeugt

Apropos Tests: Bürgermeister Michael Ludwig zeigte sich bei dem Termin überzeugt, dass Wien auf die richtige Teststrategie setze. Damit könne man in Wien sehr rasch feststellen, wer betroffen ist und die Schließung ganzer Standorte verhindern. Nachdem in Wien mit den Gurgeltests bereits eine Methode erprobt wurde, mit der Schulkinder schmerzfrei auf Covid-19 getestet werden können, will die Stadt nun auch die Entwicklung einer schonenden Methode für Kindergartenkinder, die für das Gurgeln noch zu klein seien, fördern.

Ludwig hob bei dem Termin außerdem sein "Herzensprojekt", die Gratis-Ganztagsschulen, hervor. Zehn Jahre nach Einführung des Gratis-Kindergartens wird es heuer 63 Volksschule und sieben Mittelschulen geben, in denen sich über den Tag verteilt Lern- und Freizeitphasen abwechseln. "Auch hier sind wir Pioniere in Österreich." Pro Jahr sollen zehn weitere Ganztagsschulen geschaffen werden, so Czernohorszky. Auch an den bestehenden Ganztagsschulen wurden Plätze aufgestockt, über alle Pflichtschulen hinweg wurden im Vergleich zum vergangenen Schuljahr außerdem insgesamt 200 neue Klassen an Schulen geschaffen.

(APA/Red)

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