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A1 Bregenz möchte mit Heimvorteil in CL

Nun wartet auf Bregenz die Champions-League-Quali
Nun wartet auf Bregenz die Champions-League-Quali ©APA (Archiv/Hochmuth)
Anstatt am Wochenende das Unternehmen erfolgreiche Titelverteidigung zu starten, hat Österreichs Männer-Handball-Meister A1 Bregenz von Freitag bis Sonntag die Champions League im Sinn. Die Vorarlberger bestreiten in der eigenen Arena gegen die Meister Tatran Presov (Freitag), Drammen HK (Samstag, jeweils 20.00 Uhr) und Besiktas Istanbul (Sonntag, 16.00 Uhr) die Qualifikation zur "Königsklasse".

In diese wollen sie zum fünften Mal nach 2005, 2006, 2007 und 2008 einziehen. Dazu ist der erste Platz notwendig. Im Vorjahr musste der ÖHB-Serien-Meister in Bergen dem norwegischen Vertreter Fyllingen HB den Vortritt lassen. Diesmal soll der Heimvorteil helfen, den Einzug zu schaffen. “Wir wollen und müssen in die Champions League, als österreichischer Meister sind wir dazu bereit”, sagte Bregenz-Manager Roland Frühstück. Er sieht die Slowaken und die Norweger in Augenhöhe mit seiner Mannschaft. Die Türken, die auf die Ausrichtung des Turniers verzichtet haben, sind ein eher unbeschriebenes Blatt.

Die Hausherren haben aber die Gelegenheit, Besiktas in den ersten zwei Partien am Freitag und Samstag noch eingehend zu studieren und zu analysieren. Frühstück glaubt, dass die Tagesform zwischen Presov, Drammen und Bregenz mitentscheidend sein wird. “Für Tatran spricht die lange Bank und die Routine. Bei den Norwegern wird viel darauf ankommen, wie sie ins Turnier finden”, meinte der Bregenz-Macher. Die Gastgeber haben als größtes Plus das eigene Publikum.

Dieses soll gleich am ersten Tag gegen Tatran für ein ausverkauftes Haus sorgen. Nur die Zuschauer im Rücken zu haben, wird aber wohl zu wenig sein. Die Schützlinge von Trainer Martin Liptak müssen eine Top-Leistung abliefern. “Unsere Defensive ist stark, wir müssen das Tempo halten können und über den Konter kommen. Mit Positionsangriffen wird es schwer werden”, sagte Frühstück, der im Falle des Scheiterns für den EHF-Cup das Überstehen von “zwei, drei Runden” erwartet.

Tatran, der erste Gegner der Gastgeber, ist für die “Ländle”-Männer ein in der Champions League alter Bekannter. Die Slowaken haben die Bregenzer in der CL-Quali 2004 eliminiert. Nach einem 28:32 in Vorarlberg siegte Presov zu Hause 35:21. In der CL-Gruppe 2007 erreichten der ÖHB-Meister nach einem 26:31 auswärts daheim aber immerhin ein 30:30. Der damalige Tatran-Trainer hieß übrigens Liptak. “Wir brennen auf die Qualifikation”, sagte Co-Kapitän Björn Tyrner.

Er könne den Freitag kaum erwarten, wenn gegen Presov schon sehr viel auf dem Spiel stehe, fügte Tyrner hinzu. Die Vorarlberger haben eine gute Vorbereitung hinter sich und sich von Testspiel zu Testspiel gesteigert. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Gernot Watzl, Matthias Günther und Lukas Frühstück sind alle Mann an Bord.

Der Turnier-Sieger von Bregenz trifft in Gruppe B der Champions League auf MKB Veszprem (HUN), Montpellier HB, den Hamburger SV, KIF Kolding (DEN) und IK Sävehof (SWE). Die drei Vereine, die es im “Ländle” nicht schaffen, dürfen in den EHF-Cup wechseln und dort in der zweiten Runde einsteigen.

Spielplan des Quali-Turniers in Bregenz: Freitag Drammen HK – Besiktas Istanubl (18.00 Uhr), Tatran Presov – A1 Bregenz (20.00 Uhr); Samstag: Besiktas – Tatran (18.00 Uhr), Bregenz – Drammen (20.00 Uhr); Sonntag: Tatran – Drammen (14.00 Uhr/live ORF Sport Plus), Bregenz – Besiktas (16.00 Uhr/live ORF Sport Plus)

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