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75 Raddiebstähle täglich: Mehrheit falsch gesichert

Zahlreiche Fahrräder sind ungenügend gesichtert
Zahlreiche Fahrräder sind ungenügend gesichtert ©Pixabay (Sujet)
Eine Erhebung des österreichischen Versicherungsverbandes VVO und des Kuratoriums für Verkehrssicherheit hat ergeben, dass mehr als die Hälfte der Räder durch einfache Spiral- oder Kabelschlösser gesichert werden.
Radsicherung: Tipps
27.465 Räder gestohlen
Brechreiz-Fahrradschloss

Damit wird Raddieben die “Arbeit” erleichtert, sind diese Schlösser doch binnen Sekunden und unauffällig mit Seitenschneidern durchtrennbar.

51 Prozent der Räder in Österreich falsch gesichert

Nach Angaben des Bundeskriminalamts wurden im vergangenen Jahr 27.465 Fahrräder in Österreich gestohlen. Die Dunkelziffer der nicht polizeilich registrierten Diebstähle dürfte sogar bis zu achtmal so hoch sein, hieß es. Rund 60 Prozent der polizeilich registrierten Diebstähle ereignen sich dabei in den Landeshauptstädten. Die Erhebung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) ergab dabei, dass in den Städten Wien, Graz, Salzburg und St. Pölten ein Großteil der Fahrräder immer noch sehr unzureichend gesichert wird, nämlich rund 68 Prozent.

“Auch bestes Fahrradschloss kann Diebstahl nicht verhindern”

“Auch das beste Fahrradschloss kann einen Diebstahl nicht verhindern, wenn das Rad ohne feste Verankerung an einer Abstellanlage oder einem anderen ortsfesten Objekt versperrt wird”, erklärte KFV-Direktor Othmar Thann. Rund jedes dritte Fahrrad wurde demnach auf diese Weise abgestellt und sei damit eine besonders leichte Beute für Diebe. Sehr häufig würden Fahrräder zudem nur am Vorder- oder Hinterrad abgesperrt werden. Durch ein Öffnen des Schnellspanners könnten Diebe in solchen Fällen ein Rad ohne jegliches Werkzeug mit einem Handgriff problemlos entwenden: Zumindest der Rahmen sollte daher immer abgesperrt werden, lautete daher der Expertenrat.

(APA/Red.)

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