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65.000 Besucher: Rekord bei der 60. Wiener Buchwoche

Mit einem neuen Rekord von 65.000 Besuchern ist gestern, Sonntag, die 60. und in dieser Form letzte Wiener Buchwoche im Rathaus der Bundeshauptstadt zu Ende gegangen. Das gab der Hauptverband des Österreichischen Buchhandels am Montag bekannt.

Mehr als 250 Fans waren zum Abschluss am Sonntagnachmittag gekommen, um im Literaturcafé den britischen Autor Nick Hornby bei seiner einzigen öffentlich zugänglichen Lesung in Wien zu sehen. Die 100.000 Stück seines Romans “Fever Pitch”, die im Rahmen der Gratisbuch-Aktion “Eine Stadt. Ein Buch” verteilt wurden, sind bereits vergriffen.

Auf die Frage der Moderatorin Gabriele Madeja, welche seiner Leidenschaften, die Musik oder der Fußball, die wichtigere sei, meinte Hornby: “Wenn du Musik hörst, die dir nicht gefällt, hörst du sie dir einfach nicht mehr an. Aber wenn dein Fußballklub schlecht spielt, dann ist er immer noch dein Klub. Von Musik wird man weniger enttäuscht als vom Fußball.” Dem EURO 2008 Gastgeberland Österreich versuchte Hornby Hoffnung zu machen: Auch England habe bei der EM 1996 nur mitgespielt, weil es Gastgeberland war – und das Halbfinale erreicht.

Im kommenden Jahr ersetzt erstmals die internationale Buchmesse “Buch Wien” (20. bis 23. November 2008 in der Messe Wien) die Buchwoche, bei einer zeitgleich stattfindenden Lesefestwoche (17. bis 23. November 2008) soll ganz Wien zur Lesebühne werden.

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