6.000 Besucher bei Baustellen-Konzert in Linz

Rund 6.000 Besucher haben am Freitagabend den Auftakt zum zweitägigen Klassik-Open-Air-Festival auf der Baustelle des künftigen Linzer Musiktheaters besucht. Der amerikanische Komponist Philip Glass sprach von einer "großartigen Werbung" für das künftige Opernhaus, wie das Landestheater Linz am Samstag bekannt gab.

Aufgrund der regnerischen Wettersituation sei die Aufführung zwar eine “Zitterpartie” gewesen, über der Baustelle selbst blieb der Himmel während des Konzerts aber weitgehend trocken, sagte der kaufmännische Vorstandsdirektor des Landestheaters Linz, Thomas Königstorfer, am Samstagvormittag im Gespräch mit der APA.

Begeistert vom Konzert zeigte sich auch der amerikanische Komponist Philip Glass, der sich zu Proben seiner neuen Oper “Kepler” in Linz aufhält. Glass sei “emotional berührt” gewesen, so Königstorfer. Glass, von dem Auszüge aus der 4. Symphonie “Heroes” aufgeführt wurde, sprach von einem “glänzend disponierten Orchester”.

Für den zweiten Konzertabend, am Samstag 27. Juni, waren Auszüge aus Leonard Bernsteins “West Side Story”, die “Rieder Symphonie” von Franz Xaver Frenzel, die Ballettmusik “Amerika” von Kurt Schwertsik und eine Boccherini-Bearbeitung von Luciano Berio geplant.

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