56-jährige Frau beim Wiener Sommernachtskonzert sexuell belästigt

Beim Sommernachtskonzert kam es zu einem Zwischenfall
Beim Sommernachtskonzert kam es zu einem Zwischenfall ©APA
Die Wiener Polizei zog in der Nacht auf Freitag Bilanz zum Sommernachtskonzert vor dem Schloss Schönbrunn. Dieses verlief trotz rund 55.000 Besuchern weitgehend ohne Zwischenfälle - doch wurde ein Fall von sexueller Belästigung angezeigt.

Um größtmögliche Sicherheit beim Wiener Sommernachtskonzert zu gewährleisten, waren vor, während und nach der Veranstaltung rund 400 Ordner und ein Aufgebot ziviler und uniformierter Polizisten im Einsatz. Neben Beamten anderer polizeilicher Einheiten standen auch über 50 Polizistinnen und Polizisten aus dem Stadtpolizeikommando Meidling-Hietzing im Einsatz.

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Sexuelle Belästigung beim Wiener Sommernachtskonzert

Beim Abstrom der Veranstaltungsbesucher kam es laut Polizei kurzzeitig zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen. Bis auf eine strafrechtliche Anzeige kam es zu keinen polizeilich relevanten Vorfällen, wie die Exekutive in einer Aussendung berichtete. VIENNA.at erfuhr auf Anfrage von Polizeisprecher Harald Söros die Hintergründe zu der Anzeige beim Sommernachtskonzert.

Im dichten Gedränge war laut Sörös eine 56-jährige Frau, die mit ihrem Mann und ihrem Sohn das Event besuchte, von einem Unbekannten sexuell belästigt worden. Wie die Frau gegenüber der Polizei angegeben hatte, hätte sie der 33-jährige Mann unsittlich zwischen den Beinen berührt. Der 33-Jährige und die 56-Jährige seien daraufhin gemeinsam auf eine Polizeiwache gegangen, wo der Mann jedoch sämtliche Vorwürfe bestritten hätte. Daraufhin sei es zu der Anzeige wegen sexueller Belästigung gekommen, so der Sprecher.

 

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