46-Jähriger wollte vermutlich Ex-Freundin in Wien-Donaustadt töten

Polizisten stießen in Wien-Donaustadt auf einen reglosen Mann.
Polizisten stießen in Wien-Donaustadt auf einen reglosen Mann. ©APA/Barbara Gindl (Symbolbild)
Beamte stießen zu Wochenbeginn in einer Wohnung in Wien-Donaustadt auf einen reglosen Mann. Die Wiederbelebungsversuche verliefen erfolglos, er verstarb im Krankenhaus. Der Verdacht: Der 46-Jährige dürfte Selbstmord begangen haben.

Eine 44-Jährige dürfte am Montagnachmittag in Wien-Donaustadt von ihrem Ex-Freund attackiert worden sein. Die Frau erlitt schwere Stichverletzungen im Bein- und Oberkörperbereich, konnte sich aber ins Stiegenhaus retten, berichtete die Exekutive am Dienstag. In der Wohnung fanden die alarmierten Polizisten einen reglosen Mann, die Reanimationsversuche bei dem 46-Jährigen waren nicht erfolgreich, er verstarb im Spital. Dieser dürfte - so der Verdacht - Suizid begangen haben.

Geschehen für Polizei nicht wirklich klar

Für die Polizei ist das Geschehen noch nicht wirklich klar: Die schwerverletzte Österreicherin hatte zwar an Ort und Stelle noch angegeben, von ihrem Ex-Freund mit einem Messer in der Wohnung im Bereich der Langobardenstraße attackiert worden zu sein. Danach wurde die Schwerverletzte jedoch ins Spital gebracht und konnte bis dato noch nicht einvernommen werden.

Exekutive fand Frau in Wien-Donaustadt

Die Exekutive war gegen 14.30 Uhr alarmiert worden und fand die blutende Frau am Gang des Wohnhauses. In der Wohnung wies der 46-jährige Österreicher ebenfalls Wunden im Bein- und Oberkörperbereich auf. Die Tatwaffe, ein Messer, wurde sichergestellt. An der Adresse gab es bisher keine polizeilichen Einsätze.

(APA/Red)

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