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400.000 Euro geraubt - Täter in Haft

&copy Polizeifoto
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Pensionisten hatten BAWAG-Konto aufgelöst und Bargeld in der Wohnung deponiert.

Der Raubüberfall auf ein älteres Ehepaar aus Wien-Ottakring am 7. Mai scheint geklärt: Unbekannte schlugen damals den Mann nieder, durchwühlten die Wohnung und erbeuteten insgesamt 400.000 Euro. Das Bargeld war in mehreren Etappen von einem BAWAG-Konto behoben worden. Dabei dürfte der 81-Jährige beobachtet worden sein. Einer der beiden Täter wurde nun festgenommen, sein Komplize ist weiterhin flüchtig.

Der Pensionist war mehrere Male von seiner 73-jährigen pflegebedürftigen Frau zur Bank geschickt worden, um bei der Filiale Neulerchenfelder Straße (Ecke Brunnengasse) Geld abzuheben. Auf Grund der BAWAG-Krise dürfte das Ehepaar Angst um ihre Ersparnisse gehabt haben. Nach und nach löste der Mann sämtliche Konten auf, insgesamt brachte er 400.000 Euro nach Hause.

Einige Tage später läutete es an der Wohnungstüre: Als der Mann öffnete, wurde er von zwei Personen niedergeschlagen. Anschließend durchwühlten die Eindringlinge die Räumlichkeiten, raubten das Geld und flüchteten.

Mehr als drei Monate später ist den Ermittlern nun einer der beiden Täter ins Netz gegangen. Im Zuge umfangreicher Ermittlungen sowie der Auswertung von Überwachungsfilmen wurde der 39-jährige Iosif M. ausgeforscht, der sich jedoch schon ins Ausland abgesetzt hatte. Mittels internationalen Haftbefehls wurde M. an der rumänisch-ungarischen Grenze gefasst und nach Österreich ausgeliefert.

Der mutmaßliche Räuber soll den Überfall mit dem 29-jährigen Ioan S. durchgeführt haben. Dieser ist nach wie vor flüchtig, ein Haftbefehl besteht bereits. Bei weiteren Erhebungen fanden die Kriminalisten heraus, dass M. im Verdacht steht, weitere 27 Einbruchsdiebstähle (Geschäfts- und Tresoreinbrüche) im gesamten Bundesgebiet verübt zu haben, meist in „Begleitung“ von S.

Von der Beute fehlt jede Spur. Die Kriminalisten vermuten, dass die Täter die 400.000 Euro verspielt haben.

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