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40 Prozent legen ihr Geld jetzt anders an

Viele bunkern Bargeld zu Hause
Viele bunkern Bargeld zu Hause ©APA (dpa)
Die derzeitige Finanzmarktkrise hat das Leben von rund einem Viertel der Österreicher in irgendeiner Form verändert. 78 Prozent sehen einen großen Vorteil darin, ausreichend Bargeld zu Hause zu bunkern, falls das Beheben von Spareinlagen einmal nicht mehr möglich ist. Fast 40 Prozent der Österreicher legen ihr Geld jetzt anders an als noch vor kurzem, ergab eine Oekonsult-Umfrage.

Momentan ist bei den Österreichern Sparen für schlechte Zeiten angesagt: 64 Prozent der Befragten ist anlässlich der Finanzmarktkrise die Sinnhaftigkeit und Bedeutung vom Sparen für schlechte Zeiten wieder bewusst geworden. Bei genauso vielen Befragten (64 Prozent) hat die aktuelle Krise zu einem bewussteren und sorgsameren Umgang mit Geld geführt. “Carpe diem” ist aber offenbar noch nicht angesagt: 70 Prozent verneinen die Aussage “so lange ich noch Geld habe, gebe ich es aus”.

Trotz der kritischen Lage vertrauen zwei Drittel der Österreicher nach wie vor ihren Finanzberatern. Die Staatsgarantien, die für heimische Banken abgegeben wurden, haben das Vertrauen von gut 67 Prozent gestärkt. Darüber hinaus sind 85 Prozent ob der globalen Finanzmarktkrise froh, dass Österreich der EU und der Euro-Zone angehört.

Den Weltspartag am kommenden Freitag schätzen 85 Prozent der Befragten wegen seiner langen und vertrauten Tradition. Mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer nehmen ihn zum Anlass, angesichts der schlechter werdenden Wirtschaftslage ein bisschen Geld auf die hohe Kante zu legen.

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