4:0 - Austria Wien ohne Chance gegen Red Bull Salzburg

EIne harte Niederlage musste die Austria am Sonntag einstecken.
EIne harte Niederlage musste die Austria am Sonntag einstecken. ©APA/ Krugfoto
In der 20. Runde der Fußball-Bundesliga konnte Red Bull Salzburg das Heimspiel gegen die Wiener Austria ganz klar für sich entscheiden. Mit Toren von Ramalho (23.), Berisha (38.), Alan (66.) und Mane gelang nicht nur ein 4:0-Sieg, sondern auch eine eindrucksvolle Machtdemonstration.
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Vor dem zweiten Sonntagspiel, in dem der Tabellendritte Rapid Wien (30 Punkte) den SC Wiener Neustadt empfing, betrug der Vorsprung des überlegenen Tabellenführers auf die zweitplatzierten Grödiger (32), die auch ein Match mehr absolviert haben, satte elf Zähler. Außerdem verlor das Schmidt-Team im Kalenderjahr 2013 kein einziges Heimspiel in der Meisterschaft und im Europacup, lediglich das Cup-Semifinale im Frühjahr gegen Drittligist Pasching ging mit 1:2 vor eigenem Publikum verloren.

Salzburg ist Fußball-Herbstmeister

Salzburg wurde unmittelbar vor dem Anpfiff für den Herbstmeistertitel geehrt. Der wegen einer Adduktorenblessur pausierende “Bullen”-Kapitän Jonatan Soriano nahm den Pokal aus Händen von Bundesliga-Präsident Hans Rinner entgegen. Und die Fans der Mozartstädter forderten auf einem extrem langen und großen Transparent mit den Worten “Leistung anerkennen – Vertrag jetzt verlängern”, dass Erfolgscoach Schmidt vorzeitig längerfristig an den Verein gebunden werden soll.

Gelungene Machtdemonstration im Spiel gegen Wien

Die Gastgeber machten von Beginn weg das Spiel, wobei die erste Hälfte zur Machtdemonstration der “Bullen” geriet. Schon der erste Warnschuss von Ramalho schlug nur knapp neben dem Tor ein (5.), ebenso wie ein “Schulterball” des Brasilianers nach einem Corner (17.). Diesem Eckball war die erste Glanztat von Austria-Goalie Heinz Lindner, der einen Mane-Kopfball parierte, vorangegangen (16.). Die einzige Topchance der Wiener im gesamten Match fand Suttner vor, der an Salzburg-Schlussmann Gulacsi scheiterte (19.).

Red Bull hätte weitere Chancen gehabt

In Minute 23 zappelte der Ball erstmals im Netz: Nach einem Ulmer-Freistoßtrick besorgte Andre Ramalho aus kurzer Distanz per Kopfball-Aufsetzer die Führung. Nur wenig später zeigte Schiedsrichter Alexander Harkam auf den Elferpunkt, weil Lindner im Strafraum Leitgeb von den Beinen geholt hatte. Alan scheiterte mit dem Penalty jedoch am Tormann. Sein Nachschuss landete zwar im Tor, doch weil Schiemer zuvor zu früh in den Sechzehner gelaufen war, hieß es anstelle von 2:0 Freistoß für die Gäste (27.).

Salzburg ließ sich dadurch nicht beirren, ließ aber zunächst weitere Großchancen aus. Kampl jagte einen perfekten Stanglpass des von Austria-Rechtsverteidiger Dilaver nicht zu bändigenden Turbo-Dribblers Mane aus kürzester Distanz in die Wolken (30.), und Alan scheiterte ein weiteres Mal an Lindner (32./Beinabwehr). Doch in Minute 38 war der Veilchen-Tormann zum zweiten Mal geschlagen: Nach einer Traumkombination mit Mane und Alan traf Berisha zum hochverdienten 2:0.

Austria konnte sich nicht durchsetzen

Nach der Pause zeichnete sich Lindner gegen Mane (54.) ein weiteres Mal aus. In Hälfte zwei schalteten die Salzburger zwar deutlich zurück, hatten die Partie gegen den Titelverteidiger aber trotzdem sicher im Griff. Der nächste große Auftritt von Mane im Zusammenspiel mit Berisha leitete das 3:0 durch Alan ein (66.). Der Brasilianer erzielte damit nicht nur sein 13. Saisontor, sondern das 100. Pflichtspieltor der “Bullen” in diesem Jahr.

4:0-Sieg in der 20. Bundesliga-Runde

Den Endstand besorgte Mane in der 87. Minute und krönte damit seine Superleistung. Der 21-jährige Senegalese spielte im Strafraum drei Gegenspieler schwindlig, ehe er den Ball zwischen die Beine von Austria-Kapitän Manuel Ortlechner überlegt ins lange Eck einschob (87.). Im Finish sah Austria-Offensivspieler Roman Kienast nach einem Frustfoul noch Gelb-Rot (90.). Die Favoritner blieben damit nach dem 1:5 (auswärts) und 1:2 (heim) auch im dritten Saisonduell mit Salzburg punktlos. (APA)

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