4.625 Corona-Neuinfektionen am Montag in Österreich

Am Montag wurden mit Verspätung 4.625 Corona-Neuinfektionen gemeldet.
Am Montag wurden mit Verspätung 4.625 Corona-Neuinfektionen gemeldet. ©APA/AFP
Nach technischen Schwierigkeiten beim Epidemiologischen Meldesystem (EMS) kam es am Montag, den 6. Dezember 2021, zu einer Verspätung bei den Coronavirus-Neuinfektionszahlen. Am Nachmittag wurden 4.652 Neuinfektionen gemeldet.

Seit genau zwei Wochen ist in Österreich wieder ein harter Lockdown in Kraft. Zumindest bei den Neuinfektionszahlen wirkt sich dieser bereits aus. Die Montagszahlen sind jedoch immer niedriger als der Wochenschnitt.

4.652 Corona-Neuinfektionen am Montag gemeldet

Am Nachmittag meldeten die Ministerien 4.625 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Außerdem wurden 48 weitere Todesopfer registriert. Auf Intensivstationen mussten 661 Schwerkranke behandelt werden - zehn mehr als am Sonntag.

Verspätung durch technische Schwierigkeiten im EMS

Die Corona-Zahlen wurden nach Problemen mit dem Epidemiologischen Meldesystem (EMS) erst kurz vor 16.00 Uhr veröffentlicht. Im EMS werden die Corona-Testergebnisse aus ganz Österreich zentral gesammelt, bereits Mitte November drohte es aufgrund von Überlastung mit den hohen Fallzahlen der vierten Welle zusammenzubrechen.

Die 4.625 Neuinfektionen binnen 24 Stunden liegen deutlich unter dem Schnitt der vergangenen Woche - hier kamen täglich 7.328 weitere Infizierte hinzu. Am Montag gab es österreichweit noch 103.126 bestätigte aktive Fälle. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank auf 574,2.

Höchststand auf den Intensivstationen im Jahr 2021

Auf den Intensivstationen gab es einen neuen Höchststand für das Jahr 2021. 661 Schwerkranke müssen zu Wochenbeginn versorgt werden. Mehr waren es bisher nur in der zweiten Welle vor einem Jahr. Am 25. November 2020 waren 709 Covid-19-Patienten auf ICUs versorgt worden. Wieder gestiegen ist am Montag auch die Zahl der insgesamt im Spital behandelten Infizierten. 3.107 Menschen müssen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt werden, um 78 mehr als am Vortag.

Corona-Neuinfektionen in den Bundesländern

  • Burgenland: 129
  • Kärnten: 505
  • Niederösterreich: 776
  • Oberösterreich: 857
  • Salzburg: 436
  • Steiermark: 566
  • Tirol: 459
  • Vorarlberg: 291
  • Wien: 606

Sieben-Tages-Inzidenz sinkt auf 574,2

Die 4.625 Neuinfektionen binnen 24 Stunden liegen deutlich unter dem Schnitt der vergangenen Woche - hier kamen täglich 7.328 weitere Infizierte hinzu. Am Montag gab es österreichweit noch 103.126 bestätigte aktive Fälle. Die Sieben-Tages-Inzidenz sank auf 574,2 pro 100.000 Einwohner. Spitzenreiter bei den Bezirken war am Montag nach den AGES-Daten der Kärntner Bezirk Wolfsberg mit 1.105,0. Dahinter liegen Bludenz und Feldkirch mit 1.050,2 und 1.036,2 Fällen in der vergangenen Woche hochgerechnet auf 100.000 Einwohner.

Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 1.203.103 bestätigte Fälle gegeben. Genesen sind seit Ausbruch der Epidemie 1.087.133 Personen. Die meisten Neuinfektionen seit Sonntag meldete Oberösterreich mit 857 Fällen, gefolgt von Niederösterreich mit 776, Wien mit 606 und die Steiermark mit 566 Neuinfektionen. In Kärnten kamen 505 weitere Infizierte hinzu, in Tirol 459, in Salzburg 436, in Vorarlberg 291 und im Burgenland 129.

48 Covid-Todesfälle binnen 24 Stunden

Sehr hoch ist in Österreich weiterhin die Zahl der Coronatoten. Allein seit Sonntag wurden 48 Todesfälle gemeldet, im Sieben-Tages-Schnitt waren es täglich 59,9. In der vergangenen Woche wurden 419 Todesfälle registriert. Insgesamt hat die Covid-19-Pandemie seit Ausbruch bereits 12.844 Tote in Österreich gefordert. Pro 100.000 Einwohner sind 143,8 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 440.216 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet. Davon waren 293.707 aussagekräftige PCR-Tests, die Positiv-Rate betrug 1,6 Prozent. In der vergangenen Woche wurden durchschnittlich jeden Tag 420.707 PCR-Tests analysiert, davon fielen 1,7 Prozent positiv aus.

30.942 Impfungen sind am Sonntag durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.404.837 Menschen bereits zumindest eine Impfung erhalten. Genau 6.020.505 Menschen und somit 67,4 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 73,4 Prozent. In Niederösterreich haben 69,6 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 67,4 Prozent. Nach Wien (66,5), Tirol (66,3), Vorarlberg (64,6), Kärnten (64,3) und Salzburg (63,9) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 63,1 Prozent.

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(APA/Red)

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