32.000 Firmen begleichen Corona-Schulden in Raten

Am Montag kam es zu einem Meeting, an dem unter anderem Gernot Blümel und Martin Kocher teilnahmen.
Am Montag kam es zu einem Meeting, an dem unter anderem Gernot Blümel und Martin Kocher teilnahmen. ©APA/HERBERT NEUBAUER (Symbolbild)
Ungefähr 32.000 Firmen begleichen ihre Rückstände, die aus der Corona-Zeit stammen, bei der Finanzverwaltung in Raten.

Das seien die 10 Prozent der Unternehmen, die durch die Covid-19 bedingte Wirtschaftskrise erhebliche Liquiditätsschwierigkeiten hatten und haben, teilte Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) am Montag mit. Die Finanzverwaltung habe knapp 5,6 Mrd. Euro gestundet oder herabgesetzt. 1,7 Mrd. Euro würden mit dem Covid-19 Ratenzahlungsmodell zurückgezahlt.

Inhalt von Covid-19 Ratenzahlungsmodell

Nach diesem Modell können Firmen ihre ausständigen Rückstände bis Ende Juni 2024 zurückzahlen. Über 30 Prozent der Ratenzahlungsansuchen betreffen Beträge von 500 bis 5.000 Euro. Knapp über 10 Prozent der Steuerpflichtigen zahlen über 50.000 Euro in Raten zurück.

Blümel und Arbeitsminister Kocher, ehemaliger IHS-Chef, trafen sich am Montag mit dem scheidenden Wifo-Chef Christoph Badelt und den designierten Chefs von Wifo (Gabriel Felbermayr) und IHS (Lars Feld).

(APA/Red)

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