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31 Demel-Mitarbeiter gekündigt: Gewerkschaft kritisiert Do&Co

31 der 86 Demel-Beschäftigten wurden gekündigt.
31 der 86 Demel-Beschäftigten wurden gekündigt. ©APA/ROLAND SCHLAGER
Bei der Traditionskonditorei Demel wurden 31 von 86 Beschäftigten gekündigt. Am Freitag wurde an Do&Co dementsprechend Kritik geübt.

Die Produktionsgewerkschaft Pro-GE hat am Freitag scharfe Kritik am börsennotierten Caterer Do&Co geübt. Im Besonderen an einer Kündigungswelle bei der zum Unternehmen gehörenden Traditionskonditorei Demel. 31 von 86 Beschäftigten wurden gekündigt: "Viele wurden per Mail informiert und zwar bevor überhaupt Sozialplanverhandlungen mit Betriebsrat und PRO-GE stattfinden konnten", hieß es in einer Aussendung.

Ältere Beschäftigte über 50 wurden gekündigt

Zwar habe zuletzt der Firmenchef unterstützende Worte für die Kurzarbeit gefunden, allerdings würden bei weitem nicht alle Arbeitnehmer mit dem Kurzarbeitsmodell gehalten. "Ein wertschätzender Umgang mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern schaut anders aus. Hinzu kommt, dass gerade ältere Beschäftigte über 50 gekündigt werden", ärgert sich Toni Steinmetz von der PRO-GE Wien. Es träfe also jene Menschen, die es auch nach der Krise sehr schwer am Arbeitsmarkt haben werden. "Do&Co nützt die derzeitige Krise schamlos aus, um Ältere loszuwerden. Das ist letztklassig", sagt Steinmetz.

Die Gewerkschaft fordert Do&Co auf, mehr Verantwortung für seine Mitarbeiter zu zeigen, die Kurzarbeit auf mehr Beschäftigte auszuweiten und einen ordentlichen Sozialplan für die weiter von der Kündigung betroffenen Menschen abzuschließen.

Vonseiten des Unternehmens Do&Co war vorerst für die APA niemand für eine Reaktion zu erreichen.

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(APA/Red)

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