3.659 Corona-Neuinfektionen am Freitag in Österreich

Die Coronazahlen in Österreich sinken.
Die Coronazahlen in Österreich sinken. ©pixabay.com
Die Corona-Neuinfektionen in Österreich gehen weiter zurück, am Freitag wurden nur etwa 3.700 neue Fälle gemeldet. In den letzten 24 Stunden kam es jedoch zu 65 Todesfällen, die Lage in den Spitälern entspannte sich etwas.

Die meisten Corona-Neuinfektionen wurden am Freitag aus Oberösterreich gemeldet, gefolgt von Niederösterreich und der Steiermark. Wien liegt mit 428 neuen Corona-Fällen im Mittelfeld.

In den Spitälern wurden am Freitag 2.110 Patienten auf den Normalstationen behandelt, das sind um 105 weniger als noch am Donnerstag. Die Zahl der Intensivpatienten sank um 29.

Corona-Neuinfektionen in den Bundesländern

  • Burgenland: 85
  • Kärnten: 413
  • Niederösterreich: 563
  • Oberösterreich: 742
  • Salzburg: 147
  • Steiermark: 525
  • Tirol: 497
  • Vorarlberg: 259
  • Wien: 428

Sieben-Tage-Inzidenz unter 400

Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner ging wieder unter einen Wert von 400 zurück und betrug am Freitag 393 Fälle. Die Situation in den einzelnen Bundesländern stellt sich dabei weiterhin unterschiedlich dar: Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist Vorarlberg mit 734, gefolgt von Kärnten (567), Tirol (516) und Salzburg (437). Weiters folgen die Steiermark (426), Oberösterreich (399), Niederösterreich (340), das Burgenland (290) und Wien (247).

Reproduktionszahl geht zurück

Die effektive Reproduktionszahl in Österreich ging im Wochenvergleich von 0,9 auf 0,78 zurück und lag damit am Freitag deutlich unter der kritischen Marke von 1,0. Der Wert gibt an, wie viele weitere Personen ein Infizierter im Schnitt ansteckt. Die Reproduktionszahl liegt in allen Bundesländern unter eins, berichteten AGES und TU Graz in ihrem Update. Die Neuinfektionen gingen zwar mit einer täglichen Steigerungsrate von minus 7,6 Prozent zurück, die Anzahl der täglich neudiagnostizierten Fälle ist aber überall "auf einem erhöhten Niveau", betonten die Experten.

Bettenauslastung auf Intensivstationen weiter hoch

2.708 Covid-Patienten in Krankenhäusern bedeuten einen Rückgang um 472 Betroffene bzw. 15 Prozent innerhalb einer Woche. Ende November waren es fast 3.500 Patienten gewesen. 598 Menschen werden auf Intensivstationen betreut, diese Zahl ging seit dem Vortag um 29 und innerhalb einer Woche um 45 Personen zurück. Bei den Schwerstkranken war allerdings erst vor drei Tagen ein neuer Höchstwert des heurigen Jahres mit 670 Intensivpatienten erreicht worden. Die Bettenauslastungen in den Spitäler sind insgesamt weiterhin auf hohem Niveau.

110.854 Covid-Schutzimpfungen wurden am Donnerstag durchgeführt, geht aus Daten des E-Impfpasses hervor. Insgesamt haben bisher 6,44 Millionen Menschen in Österreich zumindest eine Impfung erhalten. 6,08 Millionen Personen und somit 68 Prozent der Einwohner verfügen über einen gültigen Impfschutz.

8.400 Erstimpfungen am Freitag

Die Erststiche machten am Vortag nur 7,6 Prozent aller Impfungen aus. 8.416 Menschen holten sich eine erste Schutzdosis, innerhalb einer Woche immerhin 62.347 Personen. Großen Anteil haben aktuell die für einen hohen Immunschutz wichtigen Drittstiche. 82.899 verabreichte Booster-Impfungen in den vergangenen sieben Tagen waren 74,8 Prozent aller durchgeführten Immunisierungen. Insgesamt 485.465 Drittstiche wurden in der vergangenen Woche verabreicht.

(red)

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