2G+ auch in Wiener Gastro nach Lockdown-Ende denkbar

Grundsätzlich wünscht sich Hacker bundesweit einheitliche Corona-Regeln.
Grundsätzlich wünscht sich Hacker bundesweit einheitliche Corona-Regeln. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Nach dem Ende des Lockdowns könnte in Wien die 2G+-Regel auf in der Gastronomie zum Einsatz kommen. Geimpfte und genesene Personen brauchen dann für einen Lokalbesuch auch einen negativen PCR-Test.

Nach dem Ende des Lockdowns könnte Wien die zuletzt bereits für einige Bereiche verordnete 2Gplus-Regel auch auf die Gastronomie ausweiten. Das hat Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) in einem Interview mit der "Presse" angedeutet.

Zuletzt hat Wien bereits in der Nachtgastronomie und bei größeren Events festgelegt, dass geimpfte oder genesene Personen zusätzlich auch einen PCR-Test brauchen.

Hacker: Wien könnte 2G+-Regel auch auf Gastronomie ausweiten

Die Regelung war jedoch nur wenige Tage tatsächlich von Relevanz, da im wenig später verhängten Lockdown die betroffenen Bereiche ohnehin schließen mussten. In dem Interview hielt Hacker fest, dass er für Regeln eintrete, die in ganz Österreich gültig sein sollten - notfalls Wien aber auch im Alleingang verschärfen werde. "Die vierte Welle ist nicht gebrochen. Und im Frühjahr wird es wohl auch noch eine fünfte geben", betonte er.

Wie ein Sprecher des Stadtrats auf Anfrage der APA erklärte, ist zur Ausweitung der 2Gplus-Regel noch keine Entscheidung gefallen. Zunächst werde abgewartet, was die Evaluierung der aktuellen Ausgangsbeschränkungen ergebe.

Entscheidung zu Distance Learning nur für Pflichtschulen

Auch dass die Schulen wieder ins Distance Learning wechseln und nur Betreuung für einzelne Schüler anbieten, könne er nicht ausschließen, betonte Hacker in dem Interview. Wien selbst könne dies aber nur für den Pflichtschulbereich in die Wege leiten, hieß es auf APA-Anfrage. Bundesschulen wie AHS oder die berufsbildenden Schulen müssten vom Bund geschlossen werden.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • 2G+ auch in Wiener Gastro nach Lockdown-Ende denkbar
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen