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26 Infizierte: Corona-Cluster um Landesklinikum Zwettl

Mittlerweile sind in Niederösterreich mehr als 10.000 Personen in Quarantäne.
Mittlerweile sind in Niederösterreich mehr als 10.000 Personen in Quarantäne. ©APA/HANS PUNZ
Rund um das Landesklinikum Zwettl wurden 26 Personen registriert, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten. In Niederösterreich sind aktuelle mehr als 10.000 Personen in Quarantäne.

Im Zusammenhang mit einem Cluster um das Landesklinikum Zwettl sind am Freitag 26 mit dem Coronavirus infizierte Personen gemeldet worden. Das Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ) verzeichnete zehn angesteckte Patienten und zwei erkrankte Besucher. Laut Bernhard Jany von der Landesgesundheitsagentur wurde auch ein weiterer Mitarbeiter positiv getestet, womit 14 Mitglieder des Personals als infiziert galten.

10.144 Personen in NÖ in Quarnatäne

In Niederösterreich befanden sich 10.144 Menschen in Quarantäne, teilte ein Sprecher der Landesrätin mit. In weiteren Clustern im Bundesland wurden zudem "minimale Zuwächse" gemeldet. So stieg die Zahl der Infizierten in Verbindung mit einer Integrationswerkstatt für Behinderte in Ternitz (Bezirk Neunkirchen) um drei auf zwölf an.

Auch in einem Pflegezentrum in Zistersdorf (Bezirk Gänserndorf) wurde ein neuer Fall gemeldet, aktuell waren hier 32 Personen erkrankt. Das Screening der 400 Mitarbeiter des Zentrallagers einer Lebensmittelkette in St. Pölten, bei dem zuletzt zwölf Infizierte gemeldet worden waren, sei zudem abgeschlossen. Die Ergebnisse sollen am (morgigen) Samstag vorliegen.

Weniger Ansteckungen in Schulen registriert

In niederösterreichischen Schulen wurden weniger Ansteckungen registriert. Laut einer Aussendung von Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) und Bildungsdirektor Johann Heuras vom Freitag waren 84 Schüler und 13 Lehrer erkrankt. 35 Klassen befanden sich im Distance Learning. Dem standen 105 positive Fälle und 48 abgesonderte Klassen in der vergangenen Woche gegenüber.

"Die Maßnahmen greifen und die Schulen haben die Corona-Herausforderungen aktuell gut im Griff. Eine Entspannung der Situation bedeutet das aber noch nicht", erklärten Teschl-Hofmeister und Heuras. Die Zusammenarbeit zwischen den Bildungs- und Gesundheitsbehörden funktioniere immer besser. Der Herbst bleibe jedoch "eine große Herausforderung".

(APA/Red)

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