25 Jahre Ostbahn-Kurti

Die original Chefpartie-Musiker halten den Geist der Kultfigur am Leben. Zum Video...

In der Szene huldigt man dem Ostbahn-Spirit. Exakt 25 Jahre nach dem ersten Auftritt des legendären Ostbahn-Kurti trifft man sich zum Erinnerungs-Gig in Wien 11. Der Initiator des Abends ist Othmar Loschy, selbst DJ und Freund diverser Ex-Chefpartiemusiker.

 Die „schlechte“ Nachricht, Willi Resetarits würde nicht erscheinen, vergrämte im Vorfeld zwar manchen eingefleischten Fan, wurde aber dann schnell relativiert: “Horak“ die Band des berüchtigten Bassgitarristen und Komponisten Karl Horak rockt die Szene, nachdem das Publikum mit dem extravaganten Orgel-Sound des Mario Adretti in Stimmung gebracht wurde.

 Obwohl vereinzelt “Fans” lautstark nach „Kurtl“ oder „Willi“ rufen, wird klar, dass der Geist des Ostbahn Kurti auch leben und wirken kann, wenn dieser nicht physisch verkörpert wird. Vielmehr sind die anwesenden Musiker bemüht, dem Schöpfer der Figur des Ostbahn Kurtls Respekt zu erweisen: Günter Brödl, dem Musikjournalisten und Autor, der bereits im Jahre 2000 verstorben ist. Karl Horak singt und spielt die „alten Lieder“ nicht nur nach, sondern modernisiert sie in zeitgemäßer Manier und reichert die musikalische Darbietung mit eigenen, durchaus progressiven Songs an, die aber mit seiner musikalischen Vergangenheit in Einklang zu bringen sind.

Mehr Funk,mehr Druck, kritischer und authentischer kommt der Horak-Sound im Jahr 2008 daher, und gibt dem Abend einen absolut hoffnungsvollen Aspekt, was die musikalische Zukunft unseres Landes betrifft.Nicht zuletzt weil der Meister bereits seinen eigenen Sohn mit auf die Bühne bringt. Alle die gedacht haben, das Schicksal des guten alten “Chefpartie-Sounds“ sei bereits besiegelt, werden insofern eines Besseren belehrt.

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