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24,5 Mio. Euro für neue Institute

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Die Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft (LBG) stellt insgesamt 24,5 Mio. Euro für neue Institute zur Verfügung. Am Mittwoch startet die zweite Ausschreibung nach dem Relaunch der LBG.

Jährlich sind 3,5 Mio. Euro für eine Laufzeit der Institute von sieben Jahren vorgesehen. 2003 wurde eine Reform der mehr als 40 Jahre bestehenden LBG mit dem Ziel eingeleitet, die zum Teil sehr kleinteilig konstruierte Gesellschaft in eine Forschungsgesellschaft internationalen Zuschnitts überzuführen. Nach einer ersten Ausschreibung 2004 wurden fünf Boltzmann-Institute völlig neu gegründet, rund 40 der vor der Reform bestehenden Institute wurden weitergeführt.

Ziel der neuen Ausschreibung sei es, Ludwig Boltzmann-Institute in den Bereichen Humanmedizin, klinische Forschung bzw. Life Sciences sowie Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften zu gründen, heißt es seitens der LBG. Dabei gelten die gleichen Kriterien wie bisher: Boltzmann-Institute sollen in Kooperation mit mindestens drei institutionellen Partnern geführt werden, die LBG trägt maximal 60 Prozent der Kosten, die Laufzeit beträgt maximal sieben Jahre, die Mitarbeiterzahl liegt bei mindestens zehn bis 15.

Die Auswahl der neuen Institute erfolgt in einem zweistufigen Verfahren: Bis 16. Februar 2007 können Kurzanträge eingereicht werden, die von internationalen Experten und einer internationalen Jury unter Vorsitz von Ex-Boku-Rektor Leopold März bis Ende Juni 2007 begutachtet werden. Positiv bewertete Projekte werden zu einem Langantrag eingeladen, der bis Mitte September 2007 eingereicht werden muss. Die endgültige Entscheidung fällt bis Mitte November 2007.

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