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23-Jähriger brach Opfer mit seinen Krücken die Nase

Dem Opfer wurde die Nase gebrochen.
Dem Opfer wurde die Nase gebrochen. ©pixabay.com (Sujet)
In der Nacht auf Samstag wurde in 23-Jähriger in Wien festgenommen. Er ging mit seinen Krücken auf sein Opfer und später auf die Polizisten los.

Ein 23-jähriger Mann ist am Samstag nach Mitternacht am Wiener Praterstern festgenommen worden, Teile der Amtshandlung sind auf einem Video auf der Webseite der Gratiszeitung "Heute" zu sehen. Der Mann soll zuvor beim Calafattiplatz einer Person mit einer Krücke ins Gesicht geschlagen haben, wie der Schwerverletzte gegenüber den Beamten angab.

Verdächtiger wollte erneut Krücken als Waffen einsetzen

Dem bei der Rauferei mit mehreren Beteiligten Verletzten wurde augenscheinlich die Nase gebrochen. Die Beamten fanden das Opfer der Attacke demnach stark blutend mit einer Wunde im Gesichtsbereich vor. Mehrere aggressive Personen erschwerten indes später die Festnahme des Verdächtigen, der erneut drohte, seine Krücken als Waffe einzusetzen, berichtete die Polizei in einer Aussendung am Samstag. Der 23-Jährige, er ist staatenlos, wurde nach der Rauferei von Beamten in zivil dann in einer Personengruppe ausfindig gemacht. Der Verletzte informierte Polizei zuvor nämlich darüber, dass der Täter Richtung Praterstern geflohen sei.

Der Verdächtige soll sich vor seiner Festnahme mit den Krücken in Richtung der Beamten genähert und diesen damit gedroht haben. Aufforderungen Abstand zu halten ignorierte er laut Angaben der Exekutive. Nachdem er zuvor schon die Krücken als Waffe verwendet haben soll, wurde er von einem Beamten per Fußstoß entwaffnet, was auf dem besagten Video zu sehen ist. Ein Alkoholvortest ergab bei dem Festgenommenen ein Promille Alkohol.

30 Personen versuchten Amtshandlung zu erschweren

Polizeisprecher Markus Dittrich sagte auf APA-Nachfrage, dass es laut den einschreitenden Polizisten dann rund 30 Personen waren, die sich bei der Festnahme am Praterstern hinter den Beamten versammelt hatten. Sie versuchten augenscheinlich die Amtshandlung zu erschweren. Es blieb jedoch bei verbalen Attacken, da Dutzende weitere Polizisten zur Verstärkung gerufen wurden, um die für die Beamten immer bedrohlicher werdende Situation zu beruhigen.

Ein Video vom Jänner 2019 hat vor rund zwei Wochen zur vorläufigen Suspendierung von acht Polizisten gesorgt. Auf diesem ist zu sehen, wie ein Mann offenbar von mehreren Beamten geschlagen wird. Das Verfahren gegen die Polizisten wäre ohne dieses Video nicht in Rollen gekommen.

(APA/Red)

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