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20 Jahre "Wien im Rosenstolz": Wienerlied-Festival mit halber Platzzahl und offenen Türen

Der Nino aus Wien und Ernst Molden gehören zu den Acts, die bei Wien im Rosenstolz 2020 vertreten sind
Der Nino aus Wien und Ernst Molden gehören zu den Acts, die bei Wien im Rosenstolz 2020 vertreten sind ©APA/HANS PUNZ
Das Wienerlied-Festival "Wien im Rosenstolz" findet heuer zum 20. Mal statt - coronabedingt sind Acts wie Der Nino aus Wien und Ernst Molden jedoch mit halbierter Platzanzahl und geöffneten Türen im Theater am Spittelberg zu sehen.
Corona-Ampel: Bedeutung im Kulturbereich

"Es geht um die Nuance in der Musik, die man spürt als Lebensgefühl in einer Stadt", beschreibt Nuschin Vossoughi das Wienerlied. Ihr Wienerlied-Festival "Wien im Rosenstolz" geht heuer zum 20. Mal über die Bühne - von 1. bis 31. Oktober in dem von ihr geleiteten Theater am Spittelberg. Mit dabei sind Die Strottern, Der Nino aus Wien und Ernst Molden, die vor coronabedingt halbierter Publikumsanzahl auftreten.

"Wien im Rosenstolz": So wuchs das Wienerlied-Festival über die Jahre

Die Anfänge des Festivals sind im Konzertcafé Schmid Hansl des gleichnamigen Wienerliedsängers zu finden. Der gebürtigen Perserin Vossoughi, für die das Wienerische etwas "Liebenswert-Charmantes" hat, kam dort, inmitten von "Ahnenbildern an der Wand und Rosenverkäufern, die ein und aus gingen" die Idee zum Titel "Wien im Rosenstolz". Später wurde die Veranstaltung vom Café ins Theater am Spittelberg verlegt. "Es ist aus den Kinderschuhen gewachsen", erzählt die Initiatorin im APA-Interview.

Corona-Bestimmungen beim Event im Theater am Spittelberg

Heuer wird sich die Atmosphäre von "Wien im Rosenstolz" nochmals verändern. Um die Corona-Bestimmungen einzuhalten, wurde die Anzahl der Sitzplätze auf 90 halbiert, außerdem gibt es eine "Corona-Stiege", die von der Bühne direkt in die Künstlergarderobe führt. Die Türen des Theaters sollen während des Konzerts geöffnet bleiben, solange es nicht zu kalt oder zu laut werde. Die Eröffnung am 1. Oktober soll überhaupt vor dem Theater im Freien stattfinden. Gibt es genug Nachfrage soll es zwei Konzerte am gleichen Tag geben.

Die Initiatorin erinnert sich gerne an vergangene Auftritte von Karl Hodina, von älteren Dudlerinnen wie Trude Mally und der Kunstpfeiferin Jeanette Baroness Lips von Lipstrill, sie alle sind inzwischen verstorben. Heuer stehen unter anderem Die Strottern, das Trio Lepschi und die Dudlerin Agnes Palmisano auf der Bühne. Auch die "next generation" der Wiener Musik tritt beim Festival auf: "Wir haben die Anfänge vieler Künstler miterlebt", erzählt Vossoughi und erwähnt Wiener Blond, 5/8erl in Ehr'n, Voodoo Jürgens, Ernst Molden und Der Nino aus Wien, die beiden Letzteren sind auch im Oktober dabei. "Ich freue mich immer, wenn sie zurückkommen", so die Initiatorin.

Doppel-CD erscheint und wird präsentiert

Viele besuchten das Theater am Spittelberg schon im Mai: "Wir haben mit 24 Künstlergruppen innerhalb von einer Woche Aufnahmen gemacht", sagt Vossoughi. Herausgekommen ist dabei eine Doppel-CD, die in ihrem Theater erhältlich sein und am 2. Oktober im Rahmen von "Wien im Rosenstolz" präsentiert werden wird. Von anderen, wie etwa Karl Hodina, gibt es darauf Archivaufnahmen. Bei den Aufnahmen während des Lockdowns traf Vossoughi auf "extrem erleichterte und extrem erfreute" Künstler. "Die Herren haben alle Wochenbärte, keine Tagesbärte, und längere Haare gehabt", lacht die Direktorin.

"Wien im Rosenstolz" im Theater am Spittelberg in Wien.
Leiterin: Nuschin Vossoughi. Eröffnung am 1. Oktober um 18 Uhr mit den Musikern Lipp & Lenz, Wiener Picksiass Schrammeln, Schrammelbach, Heinz Ditsch & Andreas Sagmeister und Ensemble Gluatmugl. Album-Präsentation "20 Jahre Wien im Rosenstolz" am 2. Oktober um 19 Uhr. Weitere Termine von 3. bis 31. Oktober, jeweils um 19 Uhr, alle Infos unter www.rosenstolz.at

(APA/Red)

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