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2. Wiener Verdauungstag: "Was sollen wir in Zukunft essen?"

Der 2. Wiener Verdauungstag behandelt Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten.
Der 2. Wiener Verdauungstag behandelt Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten. ©pixabay.com
Im Rahmen des 2. Wiener Verdauungstages hält der Gastroenterologe Prim. Univ.-Prof. Dr. Ludwig Kramer einen Vortrag zur Frage "Was sollen wir in Zukunft essen?". Der Eintritt ist frei.
Gratis Eintritt zum Wiener Verdauungstag

Neue Erkenntnisse über das Darmmikrobiom, die Gesamtheit der Mikroorganismen in unserem Verdauungskanal, belegen: Einseitige, ballaststoffarme, hochkalorige, maschinell produzierte und industriell verarbeitete Nahrung zerstört die Balance zwischen diesen Mikroorganismen. Dadurch können Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Lebensmittelallergien, aber auch Übergewicht, Fettsucht und Diabetes sowie in Folge von Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs entstehen. Selbst Autoimmunerkrankungen und Stimmungsschwankungen können ihre Ursache in einer veränderten Zusammensetzung der mikroskopischen Bewohner unseres Verdauungsorgans haben.

Industriell hergestellte Nahrungsmittel schaden der Gesundheit

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Industrialisierung bei Produktion und Verarbeitung der Nahrungsmittel einen nachteiligen Effekt haben, denn einseitige Ernährung und industriell hergestellte Lebensmittel bringen die Zusammensetzung des Mikrobioms aus dem Gleichgewicht und rufen eine ‚Bakterienarmut‘ im Verdauungstrakt hervor. Die heutige konventionelle Landwirtschaft ist durchgehend von maschinellen Prozessen und dem geballten Einsatz von Chemie dominiert, wobei Chemikalien in die Nahrungskette gelangen.

Auch vermeintlich Gutes kann schlecht “ankommen”. Zum modernen Gesundheitsbewusstsein gehört es, so viel Obst und Fruchtsäfte wie nur möglich zu konsumieren. Fructose, also Fruchtzucker, wurde lange Zeit mit Gesundheit gleichgesetzt. Heute sieht man das differenzierter. Auch wenn industriell verarbeiteter Zucker schädlicher ist – Zucker bleibt Zucker, was heißt, dass auch Fruchtzucker nicht unbegrenzt aufgenommen werden sollte.

Fehlerhafte Selbstdiagnose wird von Industrie ausgenutzt

Ein weiterer Grund für die Zunahme von Allergien und Unverträglichkeiten dürfte im verstärkten Fokus auf der Thematik liegen: “In den Medien, im Internet, in Büchern und Ratgebern gibt es eine Flut an Informationen. Da die Menschen viele Symptome von Glutenunverträglichkeit und Laktoseintolerenz vermeintlich bei sich selbst feststellen, nehmen die ‚selbstdiagnostizierten Unverträglichkeiten‘ zu, die aber oftmals Fehldiagnosen sind. Die Nahrungsmittelindustrie ist längst auf diesen Zug aufgesprungen und bietet eine Vielzahl gluten- und laktosefreier Produkte an. Ein fachliche Abklärung, ob tatsächlich eine Unverträglichkeit oder Allergie besteht, sollte daher auf jeden Fall vorgenommen werden.”

Hardfacts

Was: Vortrag”Was sollen wir in Zukunft essen?

Wann: Freitag, 5. April 2019, 16.20 Uhr

Wo: Festsaal Rathaus Wien

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