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2. Ausgabe des "Young Singers Project"

Zum zweiten Mal treffen heuer ausgewählte Nachwuchs-Sänger beim "Young Singers Project" (YSP) bei den Salzburger Festspielen auf die Stars ihrer Zunft. Acht fertig ausgebildete und zum Teil auch schon bühnenerfahrene Jung-Sänger arbeiten zehn Wochen lang mit Thomas Quasthoff, Christa Ludwig, Marjana Lipovsek und YSP-Leiter und Tenor Michael Schade.

“Bei unseren jungen Sängern ist nicht die Frage, ob sie eine Karriere machen. Die Frage ist wie, und wie lange dauert sie”, so Schade am Sonntagvormittag. “Wir sind hier kein Sommerlager für talentierte Nachwuchssänger”, erläuterte Schade.

“Wir versuchen, den ohnehin schon professionellen jungen Sängern den letzten Feinschliff zu geben, und sie zugleich auf zentrale Opernrollen des Festspielprogramms einzuschulen.” Im Ernstfall sollen die YSP-Sänger für kranke Kollegen einspringen können. Daher arbeiten sie nicht nur an ihrer Stimme sowie am schauspielerischen Ausdruck für die Opern-Bühne (Lehrer: Peter Jordan), sondern auch mit den Regieassistenten ganz konkret an den verschiedenen Rollen. So hat sich zum Beispiel der 25-jährige argentinische Bassist Nahuel Di Pierro auf den Figaro vorbereitet, und die 22-jährige Alisa Kolosova wäre jederzeit in der Lage, für Martina Jankowa den “Cherubino” zu übernehmen.

Einige der Young Singers aus dem Vorjahr haben sich in der internationalen Opernszene bereits einen Platz erobert. So ist etwa Joel Prieto heuer zu den Festspielen zurückgekehrt und wird am 21. August für Topi Lehtipuu den “Ferrando” in “Cosi fan tutte” übernehmen, während Viktor Rud zweimal den Minister im “Fidelio” gegeben hat.

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