1.907 Corona-Neuinfektionen am Dienstag in Österreich

Am Dienstag wurden in Österreich 2.528 Corona-Neuinfektionen gemeldet.
Am Dienstag wurden in Österreich 2.528 Corona-Neuinfektionen gemeldet. ©APA/AFP
Am Dienstag wurden im 24-Stunden-Vergleich (Stand: 21.12.2021, 9.30 Uhr) 1.907 Corona-Neuinfektionen in Österreich gemeldet - ohne Zahlen aus Salzburg. 345 neue Fälle wurden in Wien gemeldet.

Exakt 666 Tage nach den ersten bestätigten Coronavirus-Fällen in Österreich haben die Ministerien am Dienstag - ohne Salzburg - 1.907 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet. Zuvor hatte der Corona-Stab in Salzburg falsche Fallzahlen kommuniziert. Wie viele genau seit Montag hinzukamen, könne nicht eruiert werden, die aktuellen Zahlen werden am Mittwoch nachgemeldet, hieß es aus dem Innenministerium in Wien.

Demnach war es in Salzburg zu Doppel-Zählungen einiger Omikron-Fälle gekommen, mit 621 wurden zu viele Neuinfektionen eingemeldet. Der Landesstab Salzburg berichtete dem Ministerium, dass am Dienstag aus Salzburg keine aktuellen Zahlen mehr geliefert werden können. Korrekte Zahlen sollen am Mittwoch vorgelegt werden.

1.907 Corona-Neuinfektionen am Dienstag ohne Zahlen aus Salzburg

Außerdem gab es 42 weitere Todesopfer. Somit sind in den knapp 22 Monaten Pandemie hierzulande bereits 13.538 Menschen an den Folgen einer Infektion gestorben. Leicht rückläufig war am Dienstag wieder die Zahl der Infizierten im Krankenhaus. Österreichweit lagen noch 1.705 Covid-19-Patienten in Spitälern.

Das waren um 56 weniger als am Vortag. 477 Schwerkranke liegen auf Intensivstationen, eine Person weniger als Montag. Am Dienstag gab es in Österreich 38.964 bestätigte aktive Fälle. Wien meldete am Dienstag 345 Neuinfektionen, Oberösterreich 338 und Tirol 332. Niederösterreich verzeichnete 253 weitere Infizierte, die Steiermark 241 und Vorarlberg 208. In Kärnten wurden 133 Fälle registriert und im Burgenland 57. Seit Pandemiebeginn hat es in Österreich bereits 1.253.961 bestätigte Fälle gegeben. Als genesen gelten 1.201.459 Personen.

Höchste Sieben-Tage-Inzidenz in Vorarlberg

Im Westen Österreichs ist die Auslastung aber weiterhin sehr hoch. Laut AGES sind in Tirol 31 Prozent der verfügbaren Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt, in Vorarlberg sind es gar 35 Prozent. Das liegt über der systemkritischen Auslastungsgrenze von 33 Prozent. In Tirol lagen am Dienstag 58 Schwerkranke auf ICUs, weniger als 50 waren es zuletzt am 27. November mit 48 gewesen. Vorarlberg meldete 25 Schwerkranke. Zuletzt waren vor einem Monat - am 21. November - mit 16 Corona-Infizierten weniger als 20 auf Intensivstationen behandelt worden.

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist ebenso Vorarlberg mit 385,2, gefolgt von Tirol, Salzburg und Kärnten (321,8, 236,3 bzw. 221,1). Weiters folgen Oberösterreich (209,7), die Steiermark (187,3), Niederösterreich (186,6), Wien (175) und das Burgenland (120,6).

Coronavirus-Neuinfektionen in den Bundesländern

  • Burgenland: 57
  • Kärnten: 133
  • Niederösterreich: 253
  • Oberösterreich: 338
  • Salzburg: 621
  • Steiermark: 241
  • Tirol: 332
  • Vorarlberg: 208
  • Wien: 345

Die Corona-Impfraten in Österreich

Am Montag wurden österreichweit 71.231 Impfungen durchgeführt. Davon waren zehn Prozent Erststiche und 68 Prozent Drittstiche. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.560.823 Menschen bereits zumindest eine Impfung erhalten. Exakt 6.232.055 Personen und somit 69,8 Prozent der Österreicher verfügen über einen gültigen Impfschutz.

Die Impfraten nach Altersgruppen: Bei den Zwölf- bis 24-Jährigen haben 65,6 Prozent ein gültiges Impfzertifikat, in der Altersgruppe 25 bis 34 Jahre beträgt die Rate 70,5 Prozent und bei den 35- bis 44-Jährigen 74,2 Prozent. 76,5 Prozent der Personen zwischen 45 und 54 Jahren sind mit Zertifikat nachweisbar gegen Covid-19 geschützt, 83,7 Prozent in der Gruppe 55 bis 64. Die 65- bis 74-Jährigen weisen eine Quote von 87,2 Prozent auf, die 75- bis 84-Jährigen 90,4 Prozent und die Gruppe 85plus 85 Prozent. Für Kinder bis elf Jahre werden 3,4 Prozent ausgewiesen.

Höchste Schutzrate in Österreich

Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 75,1 Prozent. In Niederösterreich haben 71,6 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 69,7 Prozent. Nach Wien (68,9), Tirol (68,6), Vorarlberg (67,1), Kärnten (66,5) und Salzburg (66,4) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 65,5 Prozent.

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