1,7 Mrd. Euro Schulden

Mit 1,7 Mrd. Euro standen österreichische Unternehmen Ende 2003 beim Fiskus in der Kreide. Das sind 24 Mill. Euro mehr als Ende 2002. Grotesk: Die Zahl der Betriebsprüfungen ging in drei Jahren um ein Viertel zurück.

In Vorarlberg schuldeten Ende Feber 2004 Unternehmen dem Finanzamt Feldkirch 37 und dem Finanzamt Bregenz 23,5 Mill. Euro an Steuern und Abgaben „in Vollstreckung“, also Geld, um welches das Finanzamt mit mehr oder weniger zimperlichen Mitteln kämpft.

Der stv. Leiter des Finanzamtes Feldkirch, Mag. Andreas Marth, auf die „VN“-Frage, ob man aus diesen 60 Mill. Euro Schuldenständen auf eine relativ intakte Zahlungsmoral im Ländle schließen dürfe: „Das darf so interpretiert werden. Während Vorarlberg nach den meisten Messkriterien mit 4,5 bis 5 Prozent von Österreich einzustufen ist, beträgt Vorarlbergs Anteil an den Gesamtrückständen der Firmen bei der Finanz je nach Kategorie zwischen 2,1 und 2,5 Prozent.“

Übrigens: Der Gebietskrankenkasse schuldeten Ländle-Firmen Ende 2003 genau 15,382 Mill. Euro.

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