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17 Menschen in Spitalsbehandlung nach Hausbrand in Wien

Ein Fenstersprung, Flucht mit Rauchmasken und Kinder im Sicherheitskorb: Dramatische Szenen spielten sich am gestrigen Sonntagabend in einem Wohnhaus in der Gaullachergasse in Wien-Ottakring ab, als ein Kellerbrand das Stiegenhaus in starken Rauch hüllte.

17 Menschen mussten zur Behandlung ins Spital gebracht werden, 21 erlitten eine Rauchgasvergiftung. Verschuldet wurde der Brand laut Polizei von hausfremden Kellerbesuchern.

Als die Feuerwehr eintraf, war erst einem Teil der Bewohner die Flucht ins Freie durch das Stiegenhaus gelungen. Aus Angst sprang eine Frau aus dem Fenster ihrer Wohnung im ersten Stock und brach sich dabei den Arm. Elf der noch eingeschlossenen Personen wurden mit Fluchtfiltermasken und Atemschutz ins Freie begleitet. Zur Rettung von je drei Kindern und Erwachsenen im letzten Obergeschoß kamen Drehleiter und Sicherheitskorb zum Einsatz.

Die Bewohner berichteten von drei hausfremden Personen, die es sich gestern und bereits mehrere Male zuvor im nicht versperrbaren Keller gemütlich gemacht und dort geraucht hätten; vermutlich dadurch hatte sich das hier abgestellte Gerümpel entzündet. Als der Brand ausbrach, nahmen die Eindringlinge reißaus.

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