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16. St.-Gallen-Brustkrebs-Konferenz in Wien startet am 20. März

Zwischen dem 20. und 23. März findet die Konfernz rund um das Thema Brustkrebs in Wien statt.
Zwischen dem 20. und 23. März findet die Konfernz rund um das Thema Brustkrebs in Wien statt. ©pixabay.com (Themenbild)
Heuer findet in Wien wieder die St.-Gallen-Brustkrebs-Konferenz statt. Rund 3.000 Experten diskutieren rund um das Thema im Austria Center Vienna.

Rund 3.000 Experten diskutieren in Wien in den kommenden Tagen (20. bis 23. März) Themen vor allem rund um früh entdeckten Brustkrebs. Im Austria Center Vienna findet die 16. St. Gallen International Breast Cancer Conference statt. Die Veranstalter organisieren den Kongress alle zwei Jahre. In Wien ist er zum dritten Mal. Bei der Konferenz geht es weniger um die Präsentation brandneuer Forschungsergebnisse als um die Zusammenschau zu Studien und die Formulierung von Behandlungsempfehlungen. Dies betrifft in diesem Jahr die primäre Therapie von Mammakarzinomerkrankungen im Frühstadium.

Im Jahr 2016 erkrankten in Österreich 5.646 Menschen an Brustkrebs. “Mit Mammografie und Sonografie stehen uns bei Brustkrebs im Vergleich zu anderen Krebsarten hervorragende Möglichkeiten der Früherkennung zur Verfügung. Und der frühzeitig erkannte Tumor hat seine Schrecken längst verloren,” wurde Felix Sedlmayer, Leiter der Universitätsklinik für Radiotherapie und Radio-Onkologie in Salzburg, in einer Aussendung zitiert.

Brustkrebs: Kongress im Austria Center Vienna

An der Uniklinik Salzburg werde mit der intraoperativen Radio-Therapie (IORT) eine besonders erfolgreiche Methode praktiziert: Das Tumorbett wird noch während der Operation für zehn Minuten mit Elektronen bestrahlt, die tief ins Gewebe eindringen. Diese Therapie hätte sich als besonders schonend erwiesen, da z. B. keine Haut oder nichtbetroffenes Gewebe in Mitleidenschaft gezogen wird und die anschließende Dauer der Ganzbrust-Bestrahlung in vielen Fällen verkürzt oder bei sehr geringem Risiko eines Rückfalls auch vermieden werden kann.

Seit 1998 wurden insgesamt 3.600 Patientinnen und Patienten mit IORT behandelt, wobei sie vorwiegend als sogenannter Tumorbett-Boost vor einer nachfolgenden Ganzbrustbestrahlung zum Einsatz kam. Bei den auf diese Weise behandelten Patientinnen lag das Rezidivrisiko – das Risiko eines Wiederauftretens des Tumors in der betroffenen Brust – auch nach zehn Jahren unter drei Prozent. Deshalb erhalten seit 2011 innerhalb einer in Salzburg initiierten Langzeitstudie (HIOB) Patientinnen aller Risikogruppen im Anschluss an die IORT eine auf drei Wochen verkürzte Ganzbrust-Bestrahlung. Bei dem Kongress werden Zehn-Jahres-Daten mit einer Rückfallrate von weniger als einem Prozent vorgestellt.

(APA/Red)

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