15.717 Corona-Neuinfektionen am Montag in Österreich

Neuer Montagsrekord bei den Corona-Zahlen.
Neuer Montagsrekord bei den Corona-Zahlen. ©APA
Bei den Corona-Zahlen wurde am 17. Jänner ein neuer Montagsrekord verzeichnet. Knapp 16.000 Neuinfektionen wurden gemeldet, zwei Todesfälle gab es in den letzten 24 Stunden. Die Zahl der Spitalspatienten stieg um 51 an.

Knapp 5.000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus wurden in Wien erfasst, Niederösterreich, Oberösterreich und Tirol trugen jeweils über 2.000 Neuinfektionen bei. In den Spitälern stieg die Zahl der Patienten in den letzten 24 Stunden um 51 auf 934, auf den Intensivstationen blieb die Patientenzahl konstant bei 212.

Corona-Zahlen in den Bundesländern

  • Burgenland: 237
  • Kärnten: 611
  • Niederösterreich: 2.385
  • Oberösterreich: 2.270
  • Salzburg: 1.428
  • Steiermark: 1.172
  • Tirol: 2.100
  • Vorarlberg: 747 
  • Wien: 4.767

Somit sind seit Pandemiebeginn bereits 13.922 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die ansteckendere Omikron-Variante führt in der nunmehr fünften Welle zu neuen Rekordwerten. Erst vergangenen Mittwoch wurde der Allzeit-Rekord an täglichen Neuinfektionen mit 17.006 Fällen dokumentiert, Tages-Rekorde folgten am Sonntag und nun am heutigen Montag.

Spitalspatienten konstant

In der vierten Welle im November waren an einem Montag - dem 22. November - 13.806 neue Fälle registriert worden, der bisherige Rekordwert. Die heutigen 15.717 Neuinfektionen lassen den Sieben-Tages-Schnitt auf nunmehr 15.583 ansteigen. Zum Vergleich: Vor einer Woche, am 10. Jänner, gab es 10.804 Neuinfektionen, damals lagen mit 935 Spitalspatientinnen und Patienten fast gleich viele im Krankenhaus wie heute. Hier meldeten die Innen- und Gesundheitsministerium 934 Infizierte in stationärer Behandlung. Auf den Intensivstationen gibt es mit 212 Schwerkranken gleich viele wie am Vortag.

Rekord bei Sieben-Tage-Inzidenz

Einen Rekordwert gab es auch bei der Sieben-Tage-Inzidenz, sie betrug zu Wochenbeginn nunmehr 1.221,1 pro 100.000 Einwohner. Österreichweit gab es 141.381 bestätigte aktive Fälle. Das sind um 10.000 Fälle mehr als die Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck Einwohner hat und beinahe doppel so viele wie noch vor einer Woche. Am 10. Jänner waren es 77.047 dokumentierte aktiv Infizierte gewesen.

Das Bundesland mit der höchsten Sieben-Tage-Inzidenz ist derzeit Salzburg mit 2.095. Dahinter folgen Tirol, Wien und Vorarlberg (1.817,4, 1.680,9 bzw. 1.142,2), vierstellig ist auch Oberösterreich (1.030,3). In Niederösterreich betrug die Inzidenz am Montag 961,7, in der Steiermark 734,4, in Kärnten 732,6 und im Burgenland 582,4.

Weniger Corona-Tests am Wochenende

Wie immer am Wochenende war die Zahl der Coronavirus-Tests deutlich niedriger als unter der Woche. Insgesamt wurden in den vergangenen 24 Stunden 549.325 PCR- und Antigen-Schnelltests eingemeldet, der Wochenschnitt ist mit 921.037 beinahe doppelt so hoch. Seit Sonntag waren 436.157 aussagekräftige PCR-Tests, die Positiv-Rate betrug 3,6 Prozent. Im Schnitt wurden in der vergangenen Woche täglich fast 640.000 PCR-Analysen durchgeführt, davon lieferten durchschnittlich 2,4 Prozent positive Ergebnisse.

Österreichweit 14.433 Impfungen sind am Sonntag durchgeführt worden. Insgesamt haben laut den Daten des E-Impfpasses 6.691.321 Personen bereits zumindest eine Impfung erhalten. Am höchsten ist die Schutzrate (gültiges Impfzertifikat) im Burgenland mit 77,3 Prozent. In Niederösterreich haben 73,5 Prozent der Bevölkerung einen validen Impfschutz, in der Steiermark 71,7 Prozent. Nach Wien (70,5), Tirol (70,4), Vorarlberg (68,5), Salzburg (68,5) und Kärnten (68,4) bildet Oberösterreich das Schlusslicht mit 67,5 Prozent.

(APA/red)

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