1220 Wien: Ex-Chefinspektor wegen "Geschäftsstreitigkeiten" schwer verprügelt

Eine Szene wie in einem Mafia-Film: Als sich der 53-jährige ehemalige Chefinspektor mit einer Frau zu einem Stelldichein treffen wollte, wurde er wie aus dem Nichts von einer Gruppe Männer attackiert. Das Opfer versuchte, mit einem Fenstersprung zu entkommen.

Eine Prügelattacke in Wien-Donaustadt vom frühen Donnerstagnachmittag hat einem suspendierten Chefinspektor des Landeskriminalamtes gegolten. Das bestätigte am frühen Freitagnachmittag die Pressestelle der Bundespolizeidirektion.

Der erst im Februar dieses Jahres verurteilte ehemalige Ermittler war von einer russischen Bekannten in die Wohnung gelockt und dort von einem slowakischen bewaffneten Rollkommando attackiert worden. Der 53-Jährige konnte sich mit einem Sprung aus dem Fenster vor seinen Widersachern retten und überstand den Angriff mit Rippenbrüchen sowie Kopf- und Gesichtsverletzungen. Grund für den brutalen Angriff sollen “Geschäftsstreitigkeiten” gewesen sein, wie die festgenommenen Männer schließlich angaben.

Der suspendierte Beamte war erst im Februar dieses Jahres im Wiener Landesgericht nicht rechtskräftig zu 18 Monaten bedingt verurteilt worden. Er wurde dabei des Amtsmissbrauchs in sechs Fällen, der Nötigung unter Ausnützung seiner Amtsstellung beschuldigt.

(apa)

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