1190 Wien: Wird die Rennstrecke entschärft?

Die Rund 300 Meter zwischen Spittelau und der Rampengasse gleichen einer Rennstrecke.
Die Rund 300 Meter zwischen Spittelau und der Rampengasse gleichen einer Rennstrecke. ©vienna.at
Aufheulende Motoren oder in voller Fahrt dahinschrammende Straßenbahnen: So zeigt sich momentan das Bild in der Heiligenstädter Straße vor der Privatklinik Döbling. Die kämpft jetzt um einen Zebrastreifen vor dem Krankenhaus.

Raserstrecken und Verkehrs-Hotspots gibt es in Wien viele. Einer von ihnen ist die Heiligenstädter Straße zwischen der Spittelau und der Rampengasse. Jetzt initiierte die Privatklinik Döblingin 1190 Wien eine Petition um zumindest einen Zebrastreifen vor ihrem Krankenhaus zu bekommen.

Privatklinik Döbling will Zebrastreifen vor dem Krankenhaus

Die Situation zeigt sich momentan vor allem für die sozialen Einrichtungen an der Heiligenstädter Straße trist. Die Privatklinik Döbling geht jetzt mit einer Petition gegen die Verkehrshölle vor. „Wir haben rund 60.000 Patienten im Jahr. Gemeinsam mit ihren Angehörigen müssen sie diese Highspeed-Rennstrecke überqueren und haben dafür nicht einmal einen Zebrastreifen vor der Klinik“, zeigt sich Christina Schwarz, Verwaltungsdirektorin der Privatklinik Döbling in 1190 Wien verärgert über den momentanen Zustand. Die Unterstützer der Petition verlangen einen Zebrastreifen vor dem Krankenhaus und eine Beruhigung der Heiligenstädter Straße in 1190 Wien, sie liegt öffentlich im Empfangsbereich des Krankhauses auf und kann von allen Wienern unterschrieben werden.

Straßenbahnlinie D könnte Pläne der Privatklinik in Döbling kippen

Der Bezirksvorsteher von 1190 Wien, Adolf Tiller, bremst allerdings die Erwartungen der Privatklinik: „Für eine Zebrastreifen über die Heiligenstädter Straße sehe ich kaum eine Chance. Die Heiligenstädter Straße ist eine Hauptstraße, Speed-Beschränkungen sind hier nicht möglich. Das zweite Problem ist die Straßenbahnlinie D. Einerseits könnten die Züge in voller Fahrt niemals vor einem Zebrastreifen anhalten, andererseits müssen die Wiener Linien ihre Fahrpläne einhalten“, begrenzt Tiller die Aussichten auf eine baldige zusätzliche Fußgängerquerung über die Heiligenstädter Straße.

 

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